Zierenbergs Handballer nach 36:32 gegen Vellmar II auf der Suche nach neuem Ziel

HSC feiert in gelben Leibchen

Zierenberg in gelben Leibchen: Die HSC-Handballer feierten den 36:32-Heimsieg gegen den TSV Vellmar II ausgelassen. Foto:  eg

Zierenberg. Handball-Bezirksoberligist HSC Zierenberg sorgt weiter für Furore. Auch gegen Mitaufsteiger TSV Vellmar II sprang ein Sieg heraus. Mit dem 36:32 (17:17)-Erfolg schossen die Gastgeber gar über ihr Saisonziel hinaus. 21 Punkte reichten in den vergangenen Jahren immer zum Klassenerhalt. Nach 13 von 26 Spielen haben die Warmetaler einen Zähler mehr.

Noch vor dem Schlusspfiff verteilte Spielertrainer Mirko Dettmer gelbe T-Shirts mit dem Aufdruck „21, abgehakt“ und lachte zufrieden: „So schnell haben wir ein Vorhaben noch nie realisieren können.“

Im Freudentaumel wurde bereits über neue Ziele nachgedacht. „Wir haben noch etwas gutzumachen“, warf Dettmer in die Runde und hatte die nächste Hausaufgabe im Blick. Am Sonntag kommt Tabellenführer Twistetal zum Dritten. „Wir wollen uns für die Niederlage aus der Vorrunde revanchieren.“

Gegen Vellmar II zeigte Zierenberg auch ohne die erkrankten Steffen Jakob und Mario Verch eine ansprechende Leistung. Die Gastgeber sahen sich aber auch einem engagierten TSV gegenüber, der versuchte von Beginn an das Heft in die Hand und Dino Duketis aus dem Spiel zu nehmen.

So entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, bei der die Hausherren mehrfach dank schöner Kombinationen und Anspiele an den Kreis mit zwei oder mehreren Treffern (6:4; 8:5; 10:6) vorn lagen. Die Gäste kämpften jedoch verbissen und steckten auch die Rote Karte gegen ihren Spielertrainer Andreas Richter gut weg. Vellmar holte auf und lag fünf Minuten vor der Pause mit zwei Toren in Führung.

Mit einem 17:17 verabschiedeten sich die beiden Mannschaften schließlich in die Kabine.

Auch die zweite Halbzeit verlief recht ausgeglichen. In doppelter Überzahl verschafften sich die Gäste erneut einen kleinen Vorsprung.

Die dritte Niederlage vor Augen, kämpfte Zierenberg vehement um den Anschluss. Die Gastgeber gaben keinen Ball verloren und drehten mit fünf Treffern in Folge nach Tempogegenstößen die Partie. Der HSC-Anhang klatschte reichlich Beifall.

Zierenberg: Rudolph, Meyer (Tor), Rode 6, Weber 3, Schindehütte, Duketis 3, König, Feller 2, Kunz 8/3, Richter, Spangenberg 8/4, Dettmer, Ozabrick, Barthel 6 (rü)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.