„Finte“ der Matchwinner

Ehemaliger Zweitliga-Spieler glänzt in Abwehr und Angriff des TSV

Immer noch dynamisch: Uwe Findeisen, der im Spitzenspiel sieben Mal für den TSV Ost/Mosheim traf. Foto: Kasiewicz

Ostheim. Eine Situation mit Symbolcharakter: Im Mittelblock stoppt Uwe Findeisen zunächst Körles Torjäger Jannis Kothe, um dann den TSV Ost-Mosheim nach vorne zu treiben. 

Dort bedient er den eingelaufenen Konstantin Latza, der zum 9:7 trifft. Doch der 43-Jährige glänzte im Spitzenspiel der Handball-Bezirksoberliga gegen die MSG Körle/Guxhagen nicht nur als Ideengeber und Abwehrspezialist, sondern trug auch noch sieben Treffer zum 25:20-Erfolg der Hochländer bei.

„In der Abwehr war er der Trumpf. Vorne bringt er Ruhe rein und instruiert seine Nebenleute“, sagt Mario Lubadel über seinen Überraschungs-Neuzugang, der sich im Topduell hochmotiviert präsentierte und einen entscheidenden Faktor darstellte. Als der TSV-Trainer ihm nach 45 Minuten eine Verschnaufpause gönnen wollte, winkte Findeisen ab: „Ich bin fit, ich bleibe.“

Erst vergangene Woche gab der Routinier gegen Jestädt-Grebendorf sein Debüt. Bereits zum Ende der Saisonvorbereitung hatten die Hochländer Findeisen angesprochen, damals konnte sich der 1,94m große Rückraumspieler noch nicht zu einem Engagement beim TSV durchringen. Doch nun ging alles relativ schnell.

Auch weil ihn mit dem TSV-Coach eine lange Freundschaft verbindet. 1994 war Findeisen als 21-jähriger vom VfL Bad Schwartau zum Zweitligisten Melsunger TG gewechselt, wo er Lubadel traf. 1996 spielte der gebürtige Dresdner mit ihm beim Regionalligisten TG Rotenburg. 1998 wechselte „Finte“ zum Eschweger TSV, für den er neun Jahre aktiv war. Zwischendurch lief er für den TuSpo Niedervellmar sowie unter Trainer Lubadel für die HSG Baunatal auf. Und fungierte als Spielertrainer der HSG Körle/Guxhagen. (mgx)

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