Handball-Bezirksoberliga: Zierenberg zum Wiederholungsspiel in Calden

Mit Trommel und viel Elan: Jens Schröder kommt an seinem 28. Geburtstag zur Wiederholungspartie in die Caldener Halle.

Beim Bäcker, im Lebensmittelmarkt und auch beim Friseur – in den vergangenen Tagen war das erneute Aufeinandertreffen der Handball-Bezirksoberligisten HSC Zierenberg mit der HSG Ahnatal/Calden in vieler Munde.

Nachbarschaftsduellen mangelt es ohnehin nicht an Spannung und Brisanz, das liegt in der Natur der Sache. Das Derby am morgigen Samstag ab 18 Uhr in der Halle der Mittelpunktschule Calden findet aber deshalb so viel Beachtung, weil es sich bei der Partie um eine Wiederholung des Hinspiels handelt. Aufgrund einer Fehlentscheidung wurde seinerzeit seitens der Zierenberger Beschwerde gegen den knappen Erfolg der HSG eingelegt und die Begegnung annulliert.

Einen Vorgeschmack auf das spannungsgeladene Wiedersehen der beiden Ligakonkurrenten bekamen die Zuschauer beim 30:27 (15:12)-Erfolg des gastgebenden HSC am vergangenen Wochenende. „Das war an Spannung kaum zu überbieten“, befand Zuschauerin Dagmar Jakob. Die 63-Jährige aus Calden lässt sich kaum eine Partie der beiden Teams entgehen, da auch ihr Sohn Steffen zunächst für Calden und danach einige Zeit für den HSC aktiv war. Gern würde sie sich auch das Wiederholungsspiel ansehen. „Leider sind wir aber im Urlaub. Der war schon vor der Festlegung des Spieltermins geplant.“

Auf jeden Fall dabei sein wird Jens Schröder, der regelmäßig zu den Partien in Begleitung einer großen Trommel kommt und für lautstarke Unterstützung des Caldener Teams sorgt. Auch am morgigen Samstag wird er keine Ausnahme machen, obwohl er Grund dazu hätte. Denn am selben Tag feiert er seinen 28. Geburtstag. „Ich bin selbstverständlich trotzdem dabei und erhoffe mir ein schönes Geschenk in Form eines Caldener Siegs“, sagt der Caldener Handballfan. Zwei Herzen schlagen hingegen in Helmut Dittrichs Brust. Der Rentner aus Calden wird ebenfalls den Weg in die Caldener Halle finden und für beide Teams gleichermaßen mitfiebern. Für Calden, weil er und seine Kinder jahrelang selbst im Caldener Handball mitwirkten, für Zierenberg, weil dort derzeit sein Sohn Thomas als Trainer aktiv ist. „So gesehen freue ich mich für beide Teams. Möge der Bessere gewinnen. Ich wünsche mir vor allem eine faire Begegnung, die gern richtig spannend werden darf“, sagt der ehemalige Handball-Schiedsrichter.

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