Handball Bezirksoberliga: SHG-Reserve will in eigener Halle gegen MSG punkten

Kein Favorit im Derby

Will mit seinem Team an der Tabellenspitze bleiben: Maximilian Simon von der HSG Wesertal. Foto:  Hofmeister

Hofgeismar. Auch an diesem Wochenende steht in der Handball-Bezirksoberliga wieder ein Derby an. Dabei trifft die SHG Hofgeismar/Grebenstein II auf die MSG Calden/Ahnatal. Vor einer ganz hohen Auswärtshürde steht die HSG Reinhardswald beim HSC Zierenberg. Besser stehen die Chancen für die HSG Wesertal bei der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim.

Reizvolles Duell

Hofgeismar/Grebenstein II - Calden/Ahnatal, Samstag, (17 Uhr), Grebenstein. Nach wie vor reizvoll ist das Nachbarschaftsduell zwischen der SHG Hofgeismar/Grebenstein II und der MSG Calden/Ahnatal. Dabei liegt die Landesligareserve etwas überraschend mit zwei Punkten Vorsprung einen Platz vor der MSG auf Rang acht. Nach der 25:28-Niederlage in der Vorwoche beim anderen Nachbarn Reinhardswald soll es nun in eigener Halle wieder mit einem Erfolg klappen. Davon war die SHG II allerdings in der Vorsaison, als es eine klare 31:39-Niederlage gab, weit entfernt.

Gegen die zuletzt dreimal unterlegene MSG stehen die Chancen diesmal besser, zumal Calden/Ahnatal in dieser Spielzeit der Form der Vorsaison noch hinterherläuft, wobei die Gegner Eintracht Baunatal II, Twistetal und Wehlheiden auch Mannschaften waren, die zu den besseren der Liga gehören.

Für die MSG gilt es nun, sich wieder aufzurappeln. Dabei hoffen die Vereinigten auf die Rückkehr des einen oder anderen zuletzt fehlenden Stammspielers. Die Vorzeichen sprechen daher für ein offenes Derby zweier Mannschaften, die sich sehr gut kennen. Mit SHG-Spieler und Co-Trainer Martin Hickl und MSG-Spielmacher Roland Rietschel haben zwei Spieler schon für beide Vereine gespielt.

HSG krasser Außenseiter

Zierenberg - Reinhardswald, Samstag, (18 Uhr), Elisabeth-Selbert-Schule. Vor einer ganz schweren Aufgabe steht die HSG Reinhardswald, wenn sie beim HSC Zierenberg ihre Visitenkarte abgibt. Zumindest kann die HSG diese Aufgabe nach dem erkämpften ersten Sieg über den Nachbarn Hofgeismar/Grebenstein II nicht mehr als Tabellenschlusslicht und mit neuem Selbstvertrauen angehen.

Zierenberg kann bislang an die sensationelle Vorsaison mit dem zweiten Tabellenplatz anknüpfen. Zuletzt gelang auch ohne vier Stammspieler ein souveräner 34:26-Sieg bei Zwehren/Kassel. Mit den Rückkehrern Daniel Kunz und Tore Pfeiffer hat sich der HSC noch einmal verstärken können. Die Reinhardswälder werden wohl vor allem mit ihren Leistungsträgern Florian Weifenbach, Henning und Fabian Albrecht, Marvin Simon und Niclas Konze so gut wie möglich dagegenhalten. Dabei können sie ohne den Druck, unbedingt punkten zu müssen, aufspielen. In der Vorsaison gab es in Zierenberg eine 26:32-Niederlage und auch das Heimspiel ging mit 35:39 verloren.

Chancen auf weiteren Sieg

Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim - Wesertal, Sonntag, (16 Uhr), Enseschule Bad Wildungen. Ihren guten Lauf und die Tabellenführung will die HSG Wesertal auch bei der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim verteidigen. Zuletzt wurde die HSG beim 32:29-Heimerfolg über Eintracht Baunatal II richtig gefordert. Ähnlich schwierig, vielleicht sogar noch etwas schwieriger dürfte die Aufgabe bei den Wildungern werden, die nach vier Siegen in Folge als Sechste eine Verfolgerposition einnehmen. Zuletzt kamen sie zu einem klaren 30:22-Sieg über Kaufungen. Vor allem auf den Rückraumpositionen sind die Wildunger stark besetzt. Da hat Wesertal aber auch mit Maximilian Simon, Alexander Lindner und Adrian Dworog einiges entgegenzusetzen. Mit dem aus den bislang fünf Siegen und einem Unentschieden sollte die HSG auch diese schwere Aufgabe meistern können und in der Lag sein, einen knappen Sieg einzufahren. In der Vorsaison gelang Wesertal nach einer 37:39-Heimniederlage ein klarer 32:24 Auswärtserfolg. (zmw)

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