Bezirksoberliga, Männer: Twistetal gegen Heiligenrode

Kellerteams warten

Sein Einsatz ist wegen einer Nackenverletzung fraglich: Timo Derx (HSG Bad Wildungen/F./B., rechts). Archivfoto: Hedler

Korbach. Die beiden Waldeck-Frankenberger Handball-Bezirksoberligisten stehen am Wochenende vor scheinbar einfachen Aufgaben: Die HSG Twistetal empfängt am Samstag ab 19.15 Uhr den Tabellenvorletzten Heiligenrode, die HSG Bad Wildungen/F./B. reist zum Schlusslicht Fuldatal/W. II (Sonntag, 17 Uhr).

HSG Twistetal - TSV Heiligenrode. Von der Papierform eine einfache Sache, ein Aufstiegs- trifft auf Abstiegskandidaten. Schon das Hinspiel gewannen die Twistetaler deutlich 28:18. Allerdings: Die Gäste brauchen im Abstiegskampf dringend Punkte, wenn es schlecht läuft, könnte es zwei Absteiger aus der Bezirksoberliga geben. Auf der anderen Seite darf sich Twistetal im Kampf um den Aufstiegsrelegationsplatz keinen Ausrutscher erlauben. „Natürlich wollen wir die Leistung vom letzten Wochenende wieder zeigen, müssen uns dies aber wieder erarbeiten und erkämpfen“, fordert HSG-Coach Dirk Wetekam. Der will, dass sein Team in der Abwehr noch besser steht, mit der zuletzt gezeigten Angriffsleistung war Wetekam allerdings sehr zufrieden. Personell hat die HSG alle Spieler an Bord. Dabei sind auch der angeschlagene Joachim Stracke sowie die A-Jugendlichen. (wsx)

HSG Fuldatal/Wolfsanger II - HSG Bad Wildungen/F./B.. Auch wenn die Reise zum Schlusslicht geht, warnt Torsten Grothnes davor, Fuldatal II zu unterschätzen. Die Gastgeber, die aufgrund des Abstiegs der ersten Mannschaft auf jeden Fall die Bezirksoberliga verlassen müssen, haben zwar wenige Punkte gesammelt, viele Spiele allerdings nur knapp verloren. Auch im Hinspiel musste sich Bad Wildungen strecken, ehe der 27:25-Erfolg feststand.

Am Sonntag wird der Kader der Wildunger erneut durch die ambitionierten Jugendspieler ergänzt. Ein Fragezeichen steht aktuell noch hinter Timo Derx, der eine Nackenblessur aus dem Spiel gegen Wehlheiden davongetragen hat. Definitiv nicht dabei sind Christoph Bremmer und Lukas Göthe. „Auch wenn wir als Favorit in das Duell gehen, sollte das Hinspiel Warnung genug sein, den Gegner nicht zu unterschätzen. Wenn die Jungs sich daran halten können wir uns zwei weitere Punkte erarbeiten“, ist sich Grothnes sicher. (kwx)

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