Handball-Bezirksoberliga: MSG weiter auf Relegationsplatz – Böddigers Schneider stark

Körle verliert Spitzenspiel

Auf Tuchfühlung: Chris Jericho von der ESG Gensungen/Felsberg (hinten), versucht Sebastian Wicke vom TSV Ost-/Mosheim zu stoppen. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Im Spitzenspiel der Handball-Bezirksoberliga musste sich die MSG Körle/Guxhagen der HSG Werra WHO geschlagen geben und ist nun punktgleich mit den Osthessen. Aufgrund des direkten Vergleichs steht Körle jedoch weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz, der für die Landesliga-Relegation berechtigt.

HSG Werra WHO 09 - MSG Körle/Guxhagen 29:28 (13:11). „Wir waren nicht konsequent genug im Torabschluss“, erklärt MSG-Trainer Udo Horn. In der ausgeglichenen Partie versuchten beide Teams viel um den Gegner aus dem Konzept zu bringen. Werra nahm von Beginn an Körles Top-Torjäger Jannik Kothe in Manndeckung. Horn ließ WHO’s Spielmacher Marco Oluic kurz decken, doch keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Nach der Halbzeit steigerten sich die Gäste noch einmal und beim Stand von 25:23 in der 53. Spielminute sah es nach einem Körler Sieg aus. Doch mehrere überhastete Würfe kosteten letztlich den Sieg.

Tore MSG: Siebert 10/1, Imke 3, Kördel 1/1, Lanatowitz 2, Kothe 9, Griesel 3/1.

TSV Ost-/Mosheim - ESG Gensungen/Felsberg II 29:22 (13:12). „In der ersten Halbzeit waren wir nicht bei 100 Prozent,“ erklärte TSV-Trainer Mario Lubadel. Doch nach dem Seitenwechsel zeigte die „stärkste Abwehr der Liga“ ihre ganze Klasse. Die Edertaler um Mittelmann Tim Schanze fanden keine Mittel gegen das Abwehrbollwerk mit Uwe Findeisen und Marc Imberger im Mittelblock. Die Hochländer waren nun immer wieder über Daniel Kinnback und Janik Hagemann in der ersten Welle erfolgreich und setzten sich vorentscheidend auf 24:14 (48.) ab. „Wir haben uns gut verkauft, aber die schwache Phase nach der Pause hat die starke erste Hälfte zunichte gemacht“, sagte ESG-Coach Philipp Kamm.

Tore OMO: Wicke 3/1, Stöcker 1, Kinnback 5, Remus 4, Hagemann 3, Schröder 2, Neurath 1, Rohdich 1/1, Koot 2, Findeisen 3, Imberger 4. Tore ESG: T. Schanze 2, M. Schanze 5, Kamm 1, Wolf 1, Grothnes 1, Küchmann 5, Keim 6/4, Landesfeind 1.

TSV Wollrode - MSG Großenlüder/Hainzell II 32:26 (18:11). Trotz großer Personalprobleme im Vorfeld der Begegnung wurden die Blau-Weißen ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht. Angetrieben von den gut aufgelegten Sören Kothe und Jan-Torben Kessler (beide acht Tore) setzte sich das Heimteam schon zur Halbzeit deutlich auf 18:11 ab. Nach dem Wiederanpfiff verwaltete der TSV das Ergebnis gekonnt und ließ nichts mehr anbrennen.

Tore TSV: Herlitze 2, Schmieling 5, Frohmuth 4, Radezki 5, Kessler 8, Kothe 8.

TSV Eintracht Böddiger - HSG Jestädt/Grebendorf 35:32 (16:14). Beim ersten Spiel nach seiner langen Verletzung zeigte Rückraumspieler Marco Schneider direkt seine Klasse und überzeugte mit zehn Toren. Dabei deutet das knappe Ergebnis auch über den Spielverlauf hinweg. Böddiger war von Beginn an spielbestimmend und führte zwischenzeitlich mit 31:24. „Wir haben viel gewechselt was den Spielfluss gestört hat, erklärte Eintracht Trainer Thomas Griesel.

Tore TSV: Schneider 10/3, Koch 6, Brenzel 6/3, Hochhuth 4, Bläsing 2, Paar 7. (mm)

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