Handball-Bezirksoberliga: Fuldatal/Wolfsanger empfängt Tabellenführer Wehlheiden

Mehr Schlager geht nicht

Zwei Taktikfüchse unter sich: Hazim Prezic (links) trifft mit seiner HSG Fuldatal/Wolfsanger im möglichweise vorentscheidenden Spiel um den Titel auf die von Hans Schneider trainierte TG Wehlheiden. Archivfoto: Fischer

Fuldatal. In der Handball- Bezirksoberliga der Männer kommt es am Samstag (18 Uhr, Sporthalle Eichhecke) zum Gipfeltreffen der heißesten Titelkandidaten. Die HSG Fuldatal/Wolfsanger empfängt die TG Wehlheiden.

Für beide Mannschaften steht der Aufstieg auf dem Spiel. Wehlheiden als Tabellenführer hat dabei die bessere Ausgangslage. Mit nur zwei Minuspunkten, die ausgerechnet beim 30:34 im Hinspiel gegen die junge Truppe von HSG-Trainer Hazim Prezic eingefahren wurden, steht die Mannschaft von TGW-Coach Hans Schneider um einen Platz und zwei Zähler vor den Gastgebern.

Obwohl die Gäste mit einem Sieg den vielleicht vorentscheidenden Schritt zum Titel getan hätten, wiegelt Schneider ab: „Wir haben das schwerere Restprogramm und gerade auswärts dicke Brocken vor der Nase.“

Mit Fuldatal/Wolfsanger erwartet der erfahrene Coach eine starke Truppe und ein sehr enges Spiel. Zumal sein Team das erste direkte Duell verlor: „Damals waren wir noch nicht so weit. Inzwischen sind wir stabil.“

Doch allein das wird zum Gewinnen nicht reichen. Schneider legt daher großen Wert auf schnelles Rückzugsverhalten. „Der Gegner hat ein starkes Tempospiel. Dies müssen wir in den Griff bekommen. Außerdem gilt es, im Angriff besser abzuschließen, sodass HSG-Keeper René Hüsken nicht zu einer Schlüsselfigur wird.“

Wolk und Hofmann fehlen

Schneiders Gegenüber Prezic sieht den Ausgang des Spiels ebenfalls völlig offen: „Die Karten sind neu gemischt, alles ist möglich. Wir können als junge Mannschaft beweisen, dass wir attraktiven Handball spielen und auch nochmal gegen Wehlheiden mithalten können.“ Für ihn ist es wichtig, dass mit Hess/Mayfarth aus Dittershausen ein nach seiner Ansicht sehr gutes Schiedsrichtergespann die Partie leitet und das Spiel nicht außer Kontrolle gerät.

Prezic ist der Meinung, dass die Mannschaft mit der besseren Deckung gewinnt: „Wer es schafft, hinten stabiler zu stehen, wird siegen.“ Mit der Trainingswoche zeigte sich der Trainer der Gastgeber sehr zufrieden: „Wir haben intensiv gearbeitet und freuen uns nun auf ein volles Haus.“

Wehlheiden beklagt mit Mittelmann Tobias Wolk und Abwehrchef Tobias Hofmann zwei schmerzhafte Ausfälle. Zudem sind einige Spieler angeschlagen. Den Gastgebern geht es nicht wesentlich besser. Einige Spieler sind ebenfalls lädiert, fehlen wird aber voraussichtlich keiner. (pfw)

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