Handball-Bezirksoberliga: Mit neuen Trainern zum Sieg

Calden/Ahnatal gewinnt Derby gegen Hofgeismar/ Grebenstein II

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Kein Durchkommen: Die SHG-Zweite, hier Lars Maiterth, hatte es gegen MSG Calden/Ahnatal (Kai Sommerlade und Lars Most , 5) schwer und musste sich im Derby geschlagen geben.

Hofgeismar. Einen klaren Derby-Sieg feierte die MSG Calden/Ahnatal bei der SHG Hofgeismar/Grebenstein II. Ebenfalls einen Sieg feierte die HSG Wesertal, während Reinhardswald zu Hause gegen Dittershausen eine Niederlage einstecken musste.

Hofgeismar/Grebenstein II - Calden/Ahnatal 31:39 (14:21). Zu einer überraschend einseitigen Angelegenheit geriet das mit Spannung erwartete Nachbarschaftsderby zwischen der SHG Hofgeismar/Grebenstein II und der MSG Calden/Ahnatal. Während die SHG-Zweite bei der klaren 31:39-Niederlage einen schwarzen Tag erwischte und sich weiter nach unten orientieren muss, feierten die Gäste einen gelungenen Einstand nach dem Trainerwechsel.

Die bisherigen Trainer Martin Hickl und Thomas Dittrich hatten sich zu Beginn der Vorwoche im beiderseitigen Einvernehmen vom Verein getrennt und die Spieler Matthias Hertha und Marcus Pilz vorrübergehend die Verantwortung übernommen. Auch ohne Ersatztorwart und drei weitere Stammspieler gingen die Gäste gleich mit 4:1 in Führung. Bereits nach fünf Minuten nahm die SHG eine Auszeit, die aber keine Besserung brachte.

Zahlreiche Fehler in Abwehr und Angriff luden die Gäste förmlich zu Tempogegenstößen ein. Nur bis zum 4:7 blieb der Rückstand noch in Grenzen, bevor die Gäste über 9:4, 11:5 und 13:8 durch die stark aufspielenden Lars Most sowie durch Kai Sommerlade, Hertha und Maik Sostmann schon vorentscheidend auf 18:11 davon.

Mit dem Vorsprung von sieben Toren ging es auch in die Pause. Auch wenn Hertha seit seiner zweiten Strafzeit Ende der ersten Halbzeit nur noch als Trainer fungierte, dominierte Calden/Ahnatal auch die zweite Halbzeit und baute seinen Vorsprung kontinuierlich weiter über 25:17 bis auf 34:24 in der 49. Minute aus. Fünf Minuten vor Schluss lag die SHG sogar mit 27:38 zurück, ehe ihr in den Schlussminuten noch eine kleine Resultatsverbesserung gelang. Bei den zu körperlos spielenden Gastgebern zeigten sich nur Jan Kurban, Pelle Schilke und Jonas Kramski als torgefährlich, während bei der MSG neben Most noch Daniel Pächer und Pilz herausragten.

Hofgeismar/Grebenstein II: Hobein, Wicke - Schilke (8), Kurban (6), Kramski (5), Schwarz (3), Lambrecht, Adam, Maiterth (je 2), Frank, Kurth, Nebenführ (je 1), Manß.

Calden/Ahnatal: Ledderhose - Pächer, Most, Pilz (je 9), Sommerlade (5), Sostmann (4), Hertha, Sonntag, Rietschel (je 1). (zmw)

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