Thomas Dittrich gibt in Zierenberg seinen Einstand – HSC gewinnt gegen TuSpo Waldau mit 34:24

Neuer Trainer startet mit Sieg

Thomas Dittrich

Zierenberg. Handball-Bezirksoberligist HSC Zierenberg hat einen neuen Trainer – und der feierte gleich zum Einstand einen Sieg.

Gegen Kellerkind TuSpo Waldau bejubelten die Zierenberger mit ihrem neuen Coach Thomas Dittrich einen souveränen 34:24 (18:11) geschlagen.

Seine Philosophie eines guten Spielaufbaus hatte sich nicht mit den Aktionen der Spieler gedeckt, hatte der frühere Trainer Klaus Leister seinen Rückzug von der Trainerbank begründet. Es folgten einige, teils unnötige Niederlagen des HSC, der aus den letzten sieben Spielen nur zwei Punkte holte. Die Vereinsführung suchte fieberhaft nach einem Nachfolger und konnte tatsächlich ihren Wunschkanditaten für diese Aufgabe gewinnen: Thomas Dittrich, der sich in der letzten Saison eine Trainerauszeit genommen hatte und zuvor beim Liga-Konkurrenten in Calden die Fäden in der Hand hielt.

„Wir freuen uns sehr, dass Thomas Dittrich so schnell zugesagt hat, er war ja schon seit vielen Jahren unser Wunschkanditat für diese Position“, meinte Sportwart Bernd Rehrmann erleichtert nach der gelungenen Verpflichtung.

„Jetzt gibt es keine Entschuldigungen mehr, wir müssen einfach mal wieder gewinnen“, forderte deshalb beispielsweise Torhüter Jens Rudolph vor dem Spiel gegen Waldau. Und so kam es auch. Konzentriert und engagiert starteten die Gastgeber und führten in der siebten Minute bereits mit 6:1.

Schnelles Handballspiel

„Wir wollen in Zukunft einen schnelleren Handball zeigen. Die Spieler dazu haben wir. So wollen wir die Früchte der guten Abwehrarbeit ernten“, gab der neue Trainer vor – und die Mannschaft hielt sich daran. Mit 18:11 ging es in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff blieben die gefürchteten schwachen fünf Minuten der Hausherren aus. Stattdessen zeigten sie sich hochkonzentriert und konnten durch Kevin Schnitzer und Matthias Spangenberg ihren Vorsprung auf neun Tore ausbauen. Eine weiter stark agierende Abwehr mit dem sicheren Rückhalt von HSC-Torwart Rudolph ließ für die Gäste keine Ergebniskorrektur mehr zu.

Tore Pfeiffer erhöhte den Vorsprung nach seinem Tempogegenstoß zwischenzeitlich sogar auf zwölf Tore. Trotzdem ließen die Zierenberger aber noch zu viele Chancen im zweiten Durchgang ungenutzt.

„Neue Besen kehren gut. Mal sehen wie wir uns in Zukunft aus der Affäre ziehen“

thomas Dittrich

Dennoch zeigten sich nach dem Schlusspfiff alle Akteure erleichtert, endlich einmal wieder einen deutlichen Sieg feiern zu können.

„Neue Besen kehren gut“, meinte Thomas Dittrich nach dem Spiel augenzwinkernd. „Mal sehen, wie wir uns in Zukunft aus der Affäre ziehen“.

Am nächsten Sonntag kommt die HSG Bad Wildungen/Friedrichstein nach Zierenberg. Der HSC will eine Revanche für die unnötige Hinspielniederlage – und sich weiter in Richtung Mittelfeld orientieren.

Zierenberg: Rudolph, Zimmermann (Tor), Richter, Barthel 5, Weber, Schnitzer 6, Stiegenroth, Feller 3, A. Rudolph, Foschum 1, Spangenberg 9/4, D. Kunz 4, Pfeiffer 6

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