Handball-Bezirksoberliga: Heimisches Quartett jetzt auf den Plätzen sechs bis neun

MSG schlägt Tabellennachbarn

Kraftvoll im Angriff: Daniel Pächer von Calden/Ahnatal setzt sich hier gegen den Wesertaler Kai Bachmann durch. Foto: Hofmeister

Hofgeismar. Geballt auf den Plätzen sechs, sieben, acht und neun liegen die vier heimischen Mannschaften in der Handball-Bezirksoberliga.

Platz sechs

Hofgeismar/Grebenstein II - Kaufungen 31:26 (17:10). Keine großen Probleme hatte die SHG Hofgeismar/Grebenstein II bei ihrem 31:26-Heimerfolg über das Schlusslicht SV Kaufungen 07. In der ersten Hälfte konnte der Aufsteiger bis zum 7:5 noch mithalten, ehe sich die Gastgeber über 11:5 auf 17:10 zur Pause absetzten. Nach der Pause baute die SHG-Zweite ihre Führung bis auf 21:11 aus. Danach ließ SHG-Trainer Martin Hickl durchwechseln, was die Gäste dazu nutzten, am Ende noch auf fünf Tore zu verkürzen. „Meine Spieler haben Kaufungen nicht unterschätzt und von Beginn an Gas gegeben“, zog Hickl ein zufriedenes Fazit beim Tabellensechsten.

SHG II: Hobein, S. Schröer - Kurth (4), Maiterth (6), Lambrecht (2/1), Kleinschmidt (4), M. Fehling (4/1), J. Schwarz (2), Mönicke (2), Melzer (7/1), Manss, Lielischkies.

Plätze sieben und acht

Calden/Ahnatal - Wesertal 31:27 (17:16). Die MSG Calden/Ahnatal hat sich mit dem 31:27-Heimerfolg über die HSG Wesertal für die Hinspielniederlage und die Pleite in der Vorwoche bei Reinhardswald rehabilitiert. Den besseren Start erwischten dabei die Gastgeber, die mit Christoph Knak im Abwehrzentrum und mit Lars Most als vorgezogenem Spieler sowie mit schnellen Ballstaffetten bis auf 11:5 davonzogen. Dabei zeichneten sich im Angriff besonders Daniel Pächer und Linksaußen Markus Pilz aus. Sehenswert war auch der Tempogegenstoßtreffer in American Football Manier von Ricky Cramer zum 10:5.

Nach einer Abwehrumstellung mit Jannis Wellhausen als vorgezogenem Spieler kam Wesertal danach gut ins Spiel und verkürzte zur Pause bis auf ein Tor. In der zweiten Hälfte setzte sich der offene Schlagabtausch fort. Die Gäste glichen erstmals zum 18:18 aus und hielten das Spiel bis zum 25:25 offen. In dieser kritischen Phase überzeugte Kai Sommerlade als Stabilisator in der Abwehr, während im Angriff Pächer, Michael Dietzsch und der schnell Most die Akzente setzten. So setzten sich die Gastgeber entscheidend über 27:25 auf 31:27 ab. Beide Teams sind punktgleich auf den Rängen sieben und acht, wobei der direkte Vergleich für Wesertal spricht.

Calden/Ahnatal: Krümmel, Ledderhose - Knak, Pächer (8), Bier (1), Stiegel (3), Dietzsch (7), Most (1), Cramer (1), Pilz (7/1), Sommerlade (1), Sostmann (1).

Wesertal: Petrauskas, Meier, Gertenbach - J. Wellhausen (10), Müller (2), T. Nickel (4), K. Bachmann (3), Giese (2), Dworog (6), Schwarz, Dalfuß, T. Kaufmann.

Platz neun

Vellmar II - Reinhardswald 18:28 (12:14). Dem Derbysieg gegen Calden/Ahnatal folgte ein überraschend souveräner 28:18-Erfolg beim Drittletzten TSV Vellmar II, mit dem die HSG Reinhardswald als Tabellenneunter wohl endgültig das Abstiegsgespenst vertrieben haben dürfte. Der Beginn verlief jedoch sehr zäh. So dauerte es bis zur achten Minute, ehe den Gästen gegen die offensive 4:2-Abwehr des TSV das erste Tor gelang. Da Vellmar ebenfalls schlecht drauf war, drehte die HSG das Spiel nach einem 0:2-Rückstand in eine 6:3 und 12:9-Führung.

Durch eine sehr starke Abwehrleistung in der zweiten Hälfte kassierten die Reinhardswälder bis zur 45. Minute nur ein Gegentor. Abwehrchef Marvin Simon stellte seine Nebenleute gut auf die klein gewachsenen Vellmarer Rückraumspieler ein.

Über 18:13 bauten die Gäste ihren Vorsprung bis auf 25:14 aus. Dabei überzeugte der auf der Spielmacherposition aushelfende Matthias Panzer, indem er das Spiel mit tollen Spielzügen lenkte und auch selbst zu zwei Torerfolgen kam.

Reinhardswald: Weifenbach, Twele - Haupt (1), Dettmar (3), Steffens (2), Seitz (2/1), H. Albrecht (5), Marv. Simon (1), F. Albrecht (8), Konze (3), Kwiatkowski (1), Panzer (2). (zmw)

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