Handball-Bezirksoberliga: Hofgeismar/Grebenstein II siegt 30:26 bei Reinhardswald

SHG-Zweite gewinnt das Derby

Sieben Treffer: Niklas Konze, hier ein Archivfoto, traf gegen die SHG-Zweite sieben Mal. Zum Sieg reichte es dennoch nicht für Reinhardswald. Foto: zhj

Hofgeismar. Vom heimischen Quartett in der Handball-Bezirksoberliga konnte nur die SHG Hofgeismar/Grebenstein II einen Sieg einfahren. Sie gewann das Derby gegen Reinhardswald. Geschlagen geben musste sich Calden/Ahnatal in Zierenberg und Wesertal in Wehlheiden.

Reinhardswald - Hofgeismar/Grebenstein II 26:30 (15:14). Das mit Spannung erwartete Nachbarschaftsderby zwischen der HSG Reinhardswald und der SHG Hofgeismar/Grebenstein II endete mit einem verdienten Erfolg der Gäste, die nach dem Spiel ihren Sieg euphorisch feierten.

Während der Sieg für die SHG-Zweite einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt bedeutete, war die Heimniederlage der Reinhardswälder ein Rückschlag im Abstiegskampf. „Wir hatten nach der Pause weniger zuzusetzen als die Gäste, die den Sieg unbedingt wollten“, zeigte sich HSG-Trainer Nils Herbort vom Spiel seiner Mannschaft nach der Pause etwas enttäuscht.

Dagegen lobte SHG-Co-Trainer Andreas Kramski die starke Defensivleistung seiner Mannschaft: „Das war heute nach der Pause eine super Abwehrleistung mit einem guten Patrick Wicke im Tor. Wir sind zudem nicht nervös geworden.“ Die mit einer sehr starken Mannschaft aufgelaufenen Gäste gingen sofort mit 3:1 und 7:5 in Führung. Reinhardswald hielt mit Niclas Konze dagegen und kam häufig über die erste Welle zum Erfolg. So gelang der Ausgleich zum 7:7. Bis zum 9:9 hielt der Gleichstand, ehe die Gäste wieder mit einem oder zwei Toren führten. Durch drei Tore in Folge schaffte die HSG aber kurz vor der Pause die erstmalige Führung. Von dem Pausenrückstand zeigten sich die Gäste jedoch bestens erholt.

Mit vier Toren in Folge ging die SHG-Zweite gleich mit 18:15 in Führung. Die SHG baute ihren Vorsprung sogar auf 22:17 aus. Reinhardswald lief diesem Rückstand bis zum Ende hinterher. Etwas Hoffnung keimte noch bei den Treffern von Henning Albrecht und Nico Köster zum 21:24 sowie bei dem Tempogegenstoßtor von Henning Albrecht zum 22:25 auf.

Ansonsten scheiterten sie wiederholt an Wicke, während die Gäste immer wieder nachlegten. Der gut aufgelegte Linksaußen Jan Kurban erzielte danach die zwei wohl entscheidenden Treffer zum 27:22.

Reinhardswald: Twele, Kwiatkowski - Man. Simon (3), Marv. Simon (3), H. Albrecht (5), F. Albrecht (1), Konze (7), Köster (5), Schmitt (1), Brandau, Dettmar, R. Seitz, Nägeler, Schwenke (1).

Hofgeismar/Grebenstein II: Hobein, Wicke - Lindemann (5), Kurth, Kurban (7), Hüther (4), Kleinschmidt (3), Schilke (6), Maiterth, Kramski (4), Frank (1), Manß, Nebenführ. (zmw)

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