Handball-Bezirksoberliga Männer

Twistetal empfängt Reinhardswald

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Er bekam vergangene Woche vom Trainer ein Sonderlob für eine engagierte Vorstellung: der Twistetaler A-Jugendliche Heinrich Wachs (Mitte).

Korbach. Nächstes Heimspiel für die HSG Twistetal in der Handball-Bezirksoberliga der Männer: Die HSG Reinhardswald ist am Samstag ab 19.15 Uhr zu Gast. Das Spiel findet in der Mühlhäuser Mehrzweckhalle statt.

Die HSG Bad Wildungen/F./B. muss sich am Samstag ab 18 Uhr bei der MSG Calden/A. beweisen.

HSG Twistetal - HSG Reinhardswald. Eigentlich wäre das Heimspiel gegen den Tabellenelften eine lösbare Aufgabe wären da nicht die Eindrücke aus dem Calden-Spiel vor einer Woche, wo sich die Twistetaler zu einem 29:28-Sieg zitterten. So ist auch Trainer Dirk Wetekam sicher, dass „mit diesem glücklichen Sieg wohl nun auch dem Letzten klar sein muss, dass es keine einfachen Spiele mehr gibt, schon gar nicht, wenn man den absoluten Einsatzwillen vermissen lässt“. Aber alles schlecht reden, sollte man auch nicht, was Wetekam auch nicht will. „Die Mannschaft trainiert sehr gut, den widrigen Trainingsbedingungen in der Twister Halle zum Trotz: Die Stimmung im Team ist gut und in der bisher gelaufenen Saison haben wir gerade mal drei Spiele verloren. Das sollte Grund genug sein, den Schalter jetzt umzulegen, um uns noch mehr in die Spiele rein zu knien.“

Positiv wertet Wetekam die Leistungssteigerungen bei seinen Torhütern Thomas Tönepöhl und Sebastian Jansen. Neben Jannik Fingerhut kämpft sich auch Marcus Weber langsam wieder an seine alte Form heran. In der Endphase gegen Calden stemmten sich Spieler wie Steffen Fingerhut, Heinrich Wachs, Lars Fingerhut, Tim Oberlies und Johannes Happe gegen die drohende Niederlage. „Die Mannschaft bewies, dass sie auch nervlich gewachsen ist“, so Wetekams Fazit. (wsx)

MSG Calden/Ahnatal - HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim. Nach dem überraschenden 39:37-Erfolg in Wesertal reisen die Badestädter zum nächsten schweren Auswärtsspiel. Dabei hat die HSG etwas gut zu machen, denn im Hinspiel gab es eine 26:31-Niederlage. Eine Revanche dafür ist aber nicht einfach, denn die MSG ist im Jahr 2015 gut in Form und überzeugte zuletzt trotz der 28:29-Niederlage bei der HSG Twistetal. Bad Wildungen will versuchen, über eine stabile Abwehr und schnelles Umschaltspiel den Gegner unter Druck zu setzen. Im Lager der Südwaldecker weiß man: Im Rückzugsverhalten haben die Caldener ihre Probleme. Pausieren müssen auf Seiten der Bad Wildunger Jan Gerlach wegen einer Rippenprellung aus dem Spiel in Wesertal und Christoph Bremmer aus beruflichen Gründen. Zurückkehren wird Trainer Torsten Grothnes, der zuletzt im Skiurlaub weilte. „Calden ist stark in die Rückrunde gekommen. Aber auch wir haben fünf von sechs Rückrundenspielen gewonnen. Wenn es uns gelingt, die Leistung der vergangenen Wochen auf das Feld zu bringen, bin ich optimistisch. Wir möchten das Spiel so lange wie möglich offen gestalten“, erklärt Grothnes. (kwx)

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