Bezirksoberliga: Bettenhausen weist Wesertal beim 43:33 in die Schranken

Ungleiches Spitzenduell

Kaum zu stoppen: Hendrik Koch (in Blau) und seine Mitspieler vom VfB Viktoria Bettenhausen waren von ihren Wesertaler Gegnern wie hier Maximilian Simon (7) und Jannis Wellhausen (2) nur selten aufzuhalten. Foto: Malmus

kassel. Vor dem Spiel lagen sie gleichauf. Danach sieht es so aus, als könne die HSG Wesertal dem VfB Viktoria Bettenhausen die Meisterschaft in der Handball-Bezirksoberliga der Männer kaum streitig machen. Zu überlegen waren die Bettenhäuser in eigener Halle und ließen die Gäste beim 43:33 (21:13) gleich um zehn Tore hinter sich.

„Wir waren sehr gut vorbereitet, hatten keine Ausfälle in der ersten Sieben und dazu gute Bank“, zeigte sich Pascal Zügler zufrieden. Einen kleinen Ansatz zur Kritik fand der VfB-Trainer gleichwohl auch: „Immer wenn wir hoch führen, schalten wir nach der Pause einen Gang zurück. Wir dürfen uns aber kein Nachlassen erlauben.“

In diesem Fall nutzten es die Gäste, von 13:23 auf 25.29 heranzukommen. Und das, obwohl sie nach der Disqualifikation von Tobias Kaufmann (33.) geschwächt waren. Weil der Betroffene nach Wesertaler Ansicht erst die zweite, und nicht wie die Schiedsrichter meinten die dritte Zeitstrafe kassiert hatte, wollen sie Protest einlegen.

Bis zum 8:7 des VfB Viktoria hielten die Gäste mit, gerieten dann aber ins Hintertreffen. Nach dem Zwischenspurt der HSG sorgte der Tabellenführer endgültig für klare Verhältnisse. „Wir haben das gespielt, was wir können. Nicht mehr, und nicht weniger“, sagte Zügler und freute sich über die geschlossene Mannschaftsleistung. Die stärksten Akzente setzten Yannick Schlosser und Gordan Suton.

Wer soll also die Bettenhäuser nun noch aufhalten, nachdem sie dem bisher ebenfalls verlustpunktfreien Konkurrenten so eindeutig die grenzen aufzeigten? „Da gibt es noch einige. Der nächste Gegner heißt Zierenberg und hat uns in der vorigen Saison schon in die Suppe gespuckt, dann geht es gegen Korbach“, erklärt Zügler und fügt hinzu: „Erst danach sehen wir klarer.“

Tore Bettenhausen: Hofmeister 1, Schmidt 7, Tataraga 1, Sellemann 6, Suton 5/3, Koch 8, Schlosser 9/2, Paar 4, Gribner 2,

Von Wolfgang Bauscher

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