Hofgeismar/Grebenstein II, Ahnatal/Calden und Reinahrdswald verlieren

Handball-Bezirksoberliga: Nur Wesertal fährt einen Sieg ein

Eng gedeckt: Thomas Melzer von der SHG-Zweiten verhindert, dass der Zierenberger Michael Foschum (links) angespielt werden kann. Foto: Hofmeister
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Eng gedeckt: Thomas Melzer von der SHG-Zweiten verhindert, dass der Zierenberger Michael Foschum (links) angespielt werden kann.

Hofgeismar. Vom heimischen Quartett in der Bezirksoberliga konnte nur der Tabellenzweite Wesertal einen Sieg verbuchen. Die anderen heimischen Teams, die SHG-Zweite, Reinhardswald und Ahnatal/Calden, verloren.

Fuldatal/Wolfsanger - HSG Wesertal 28:31 (12:17).  Zu einem knappen, aber ungefährdeten Auswärtssieg kam der Tabellenzweite, der die Aufstiegsrelegation schon sicher hat und die Spiele als Vorbereitung für diese entscheidenden Begegnungen nutzen kann. Nach starkem Beginn lagen die Wesertaler bereis nach neun Minuten mit 6:1 in Führung. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel bei dem die HSG Wesertal durch einige nicht genutzte Chancen es verpasste den Vorsprung weiter aus zu bauen und so ging man mit fünf Toren Vorsprung in die Halbzeitpause.

Nach der Halbzeit nutzte die HSG Wesertal die sich bietenden Chancen konzentriert aus und kam durch eine gute Abwehr immer wieder zu schnellen Tempogegenstoß Toren. Bis zur 42. Minute baute die HSG Wesertal den Vorsprung bis auf zehn Tore aus. Mit Blick auf die Relegationsspiele testete Trainer Frank Rossel in den letzten 15 Minuten noch einige Abwehr beziehungsweise Angriffs Varianten aus und so gelang es der HSG Fuldatal/Wolfsanger II noch den Vorsprung bis auf drei Tore zu verkürzen.

Tore Wesertal: M. Herbold 3, T. Herbold 1, Simon 2, Kaufmann 3, Ja. Brunst 4, Ju. Brunst 4, Wellhausen 2, Hohenstein 3, Freybott 6, Dworog 3,

SHG Hofgeismar/Grebenstein - HSC Zierenberg 23:23 (14:11). In einem spannenden Spiel, in dem die Gäste zehn Sekunden vor Schluss den Ausgleich erzielten, profitierte die SHG-Zweite in der ersten Halbzeit vor allem von den Ballverlusten des HSC. Entsprechend verdient war die Führung der Gastgeber. Ab der 43. Minute gaben die Gäste Gas und gleichen den Drei-Tore-Vorsprung der Gastgeber aus. In der Schlussphase wechselte die Führung, bis es am Ende ein aus Sicht der Gastgeber gerechtes Remis gab. Die Gäste haderten mit manche einer Schiedsrichterentscheidung und sahen sich als das bessere Team.

Tore SHG II: Nebenführ 2, Ködel 1, Sahl 1, Schröder 1, Lielischkies 6, Melzer 5, Materth 5, Rietschel 2.

Reinhardswald - Zwehren/Kassel 30:33 (13:20). Der Tabellendritte entschied die Partie in Trendelburg schon vor der Pause für sich. Nach dem 1:0 für Reinhardwald zog Zwehren über 5:2 bis auf 10:3 davon. Auch nach der Pause waren die Gäste das stärkere Team, wenngleich Reinhardswald beim 27:29 in der 54. Minute noch einmal auf Schlagdistanz herankam.

Tore Reinhardswald: Schmitt 3, Steffens 6, Niemeier 4, H. Albrecht 8, F. Albrecht 6, Reuse 2, Köster 1.

VfB Viktoria Bettenhausen - HSG Ahnatal/Calden I 34:23 (20:11).  Erwartungsgemäß keinen Punkt konnte Ahnatal/Calden beim bereits seit langem feststehenden Meister holen. In der Anfangsphase lief es gut für die Gäste, der Ball lief gut durch die Reihen und bis zum 6:6 war es eine offene Partie. Dann blieben erfolgreicher Abschlüsse aus, Bettenhausen konnte sich mit 13:7 absetzen. Hier machten sich die fehlenden Wechselmöglichkeiten der ersatzgeschwächt angetretenen Gäste bemerkbar.

In die zweiten Halbzeit starteten die Gäste mit mehr Glück im Abschluss und guten Paraden von Torhüter Martin Schmidt und kämpften sich auf 19:25 heran. Dann aber zog der Meister wieder davon

Tore Calden/Ahnatal: Pächer (3), Sonntag (6/4), Sommerlade (3), Hermenau, Bier (6), Stiegel (1), Sostmann (4)

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