Handball-Bezirksoberliga: In Kaufungen ist die HSG klarer Favorit

Wesertal setzt auf Sieg

Zwei Mannschaften mit Siegchancen: Wesertal, hier Maximilian Simon beim Wurf, ist in Kaufungern klarer Favorit. Tim Manß (links) und Martin Becker von der SHG-Zweiten treffen zu Hause auf Zwehren/Kassel. Foto: zhj

Hofgeismar. In der Handball-Bezirksoberliga will die HSG Wesertal ihre Erfolgsserie gegen den TSV Vellmar II fortsetzen. Auch die MSG Calden/Ahnatal dürfte gute Chancen gegen den GSV Eintracht Baunatal II haben. Nur eine Außenseiterchance hat die HSG Reinhardswald zu Hause gegen die HSG Twistetal, während die SHG Hofgeismar/Grebenstein II bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger krasser Außenseiter ist.

Erfolgsserie fortsetzen

Kaufungen – Wesertal, Samstag, (16.30 Uhr), IGS Oberkaufungen. Das Spiel des SV Kaufungen 07 gegen die HSG Wesertal ist das Duell des Tabellenvorletzten gegen den Zweiten. Natürlich will Wesertal den nicht unbedingt zu erwartenden tollen Saisonstart mit einem weiteren Sieg fortsetzen. Die bisherigen Ergebnisse sprechen jedenfalls eindeutig für die HSG, denn der Aufsteiger aus Kaufungen konnte erst einen Punkt einfahren. Wesertal deklassierte hingegen zuletzt Vellmar II mit 37:19. In Topform zeigte sich erneut Rückraumspieler Maximilian Simon. Ebenfalls gut aufgelegt zeigte sich Rechtsaußen Artur Müller. Knüpft die HSG weiter an die bisherigen Leistungen an und schafft es Kaufungen nicht, sich zu steigern, sollte einem weiteren Sieg nichts im Wege stehen.

Hohe Auswärtshürde

Twistetal – Calden/Ahnatal, Samstag, (19.15 Uhr), Mehrzweckhalle Mühlhausen. Vor einer schweren Auswärtsaufgabe steht die MSG Calden/Ahnatal, wenn sie bei der HSG Twistetal ihre Visitenkarte abgeben wird. Mit 4:4 Punkten hat die MSG einen durchwachsenen Start hingelegt. Enttäuschend war vor allem die 30:33-Heimniederlage der Vorwoche gegen Eintracht Baunatal II. Gegenüber diesem Spiel muss sich der Fünfte der Vorsaison deutlich steigern, um bei den heimstarken Twistetalern zu bestehen. Wichtig wird auch sein, die zu hohe Fehlerquote zu verringern. Die HSG kam zuletzt zu einem 30:25-Sieg bei Reinhardswald und hat trotz einiger verletzter Stammspieler mit drei Siegen und einer Niederlage einen relativ guten Start hingelegt. Damit es in Mühlhausen wieder besser läuft, setzt die MSG ab 14.30 Uhr einen Bus mit Spielern der ersten und zweiten Mannschaft inklusive Fans ein.

Duell auf Augenhöhe

Hofgeismar/Grebenstein II – Zwehren/Kassel, Sonntag, (15.30 Uhr), Grebenstein. Zu einem Duell auf Augenhöhe kommt es, wenn die SHG Hofgeismar/Grebenstein II die HSG Zwehren/Kassel empfängt. Für die SHG-Zweite ist es nach zwei Siegen und zwei Niederlagen eine gute Chance, Punkte für den angestrebten Klassenerhalt zu holen. Am vergangenen Spieltag hielt die SHG bei der 27:34-Niederlage beim Favoriten Fuldatal/Wolfsanger eine Halbzeit lang sehr gut mit. Gegen die Zwehrener sind die Chancen deutlich höher, aber auch der Druck, in eigener Halle zu punkten, wird größer. Zwehren/Kassel hat mit dem früheren österreichischen Nationalspieler und Zweitligaspieler der MT Melsungen, Michael Kopeinigg, einen prominenten Trainer, steht aber nach dem Abstieg und 13 Abgängen vor einem Neuaufbau.

krasser Außenseiter

Wehlheiden - Reinhardswald, Sonntag, (18 Uhr), Königstor. Vor einer ganz schweren Aufgabe steht die noch punktlose HSG Reinhardswald bei der hoch gehandelten TG Wehlheiden. In Wehlheiden wird es für die Reinhardswälder noch schwerer, zumal die TG nach der Heimniederlage gegen Fuldatal/Wolfsanger vor zwei Wochen unbedingt vorne dranbleiben will. Mit dem Ex-Gensunger Trogisch hat sich die Mannschaft von Trainer Hans Schneider gegenüber der Vorsaison deutlich verstärken können. Trotz der klaren Außenseiterrolle zeigt sich HSG-Trainer Nils Herborth durchaus zuversichtlich: „Wir werden unsere Punkte noch holen“, blickt er in die Zuknft. (zmw)

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