Handball Bezirksoberliga Männer: HSG erwartet Reinhardswald im Derby

Wesertal unter Druck

Er feiert sein Heimdebüt: Tim Giese kam von Heiligenrode und spielt jetzt erstmals vor heimischem Publikum. Foto:  Hofmeister

Hofgeismar. Der letzte Vorrundenspieltag und der zugleich letzte Spieltag vor der Weihnachtspause in der Handball-Bezirksoberliga steht im Zeichen der Nachbarschaftsderbys. Es ist dabei nicht nur das Spiel der HSG Wesertal gegen die HSG Reinhardswald, denn auch die Spiele der SHG Hofgeismar/Grebenstein II bei der HSC Zierenberg und der MSG Calden/Ahnatal bei der HSG Zwehren/Kassel haben Derbycharakter.

Wesertal - Reinhardswald, Samstag, (19.30 Uhr), Grundschule Lippoldsberg.

Zum Jahresabschluss kommt es zum Derby zwischen der HSG Wesertal und der HSG Reinhardswald. Natürlich bietet diese Partie eine gewisse Brisanz und dürfte für eine gut gefüllte Lippoldsberger Sporthalle sorgen. Der größere Druck in diesem Nachbarschaftsduell liegt dabei eindeutig bei Wesertal, das sich nach sechs Niederlagen in Serie und dem Sturz auf Platz sieben in einem Tief befindet.

Von den unerwartet guten ersten sechs Spielen ist nicht mehr viel übrig geblieben. Das zeigte sich zuletzt bei der 29:32-Niederlage im letzten Spiel bei Hofgeismar/Grebenstein II, als in der Schlussphase nur noch Ergebniskosmetik betrieben werden konnte.

Deutlich besser sieht es bei den Reinhardswäldern aus. Bei ihnen zeigt die Leistungskurve nach oben. Nach dem knappen 34:33-Heimerfolg im letzten Spiel gegen Zwehren/Kassel konnte die HSG ihren zehnten Platz festigen und vor allem den Abstand auf die Abstiegsplätze noch vergrößern. So freut sich Reinhardswalds Trainer Nils Herbort schon auf das Derby, in dem seine Mannschaft punkten kann, während Wesertal punkten muss.

Bei Wesertal steht das Heimdebüt des neuen, von Heiligenrode gekommenen Spielmachers Tim Giese an, während Reinhardswald darauf hofft, dass der zuletzt verletzt ausgeschiedene Torhüter Florian Weifenbach wieder mitwirken kann. Auf jeden Fall dürfte das Spiel wesentlich knapper zugehen als beim 38:28-Sieg der Gastgeber in der Vorsaison. (zmw)

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