Handball-Bezirksoberliga: Reinhardswald steht vor schwerer Heimaufgabe – Drei Teams spielen auswärts

HSG will Favoriten Paroli bieten

Kevin Schuldes von Ahnatal/Calden will sich auch gegen die HSG Baunatal II durchsetzen. Im Spiel gegen die SHG Hofgeismar/Grebenstein versuchten Ole Steffen Georges und Tim Manss ( 10 ) von SHG Hofgeismar/Grebenstein II ihn aufzuhalten. Foto:  Hofmeister

Hofgeismar. Die HSG Reinhardswald empfängt am dritten Spieltag der Handball-Bezirksoberliga den Absteiger TSV 1850/09 Korbach. Jeweils auswärts antreten müssen die HSG Ahnatal/Calden, HSG Wesertal und die SHG Hofgeismar/Grebentein II, die beim Aufsteiger HSG Fuldatal/Wolfsanger vor der schwersten Aufgabe stehen.

Reinhardswald - Korbach, Samstag, 19.30 Uhr, Trendelburg. Erneut vor einer sehr schweren Heimaufgabe steht die HSG Reinhardswald, wenn sie den Landesligaabsteiger TSV 1850/09 Korbach empfängt. Die Korbacher wollten nach dem Abstieg in der neuen Liga gut ankommen. Das gelang mit zwei klaren Siegen in Waldau und zu Hause gegen Bad Wildungen. Nach den Abgängen mehrerer Stammspieler und Leistungsträger will Trainer Harald Meißner um Spielmacher Robert Müller und Kreisläufer Wrzosek eine neue starke Mannschaft aufbauen. Neben Spielern aus der Zweiten soll Westmeier vom Nachbarn Twistetal die durch die Abgänge entstandenen Lücken schließen. Reinhardswald geht nach zwei Niederlagen als Außenseiter in die Partie. Ein Punktgewinn wäre da eine willkommene Zugabe. Wichtig wäre es, sich achtbar zu verkaufen wie bei der knappen Auftaktniederlage gegen Wesertal. Steigern müssten sich die Reinhardswälder vor allem im Angriff, wo sie gerade bei der Niederlage in Zierenberg Schwächen offenbarten.

Gute Erfahrungen

HSG Baunatal II - Ahnatal/Calden, Samstag, 16 Uhr, Hertingshausen. Auf dem Auswärtssieg bei Eintracht Baunatal II folgte eine knappe 27:28-Heimniederlage im Nachbarschaftsduell gegen Hofgeismar/Grebenstein II. Nun soll bei der HSG Baunatal II wieder ein Sieg folgen. Schließlich sind die Erfahrungen mit Spielen in Baunatal positiv, denn nicht nur zum Saisonstart bei der Eintracht, sondern auch in der Vorsaison feierte die Spielgemeinschaft einen klaren 38:30-Erfolg bei der HSG-Zweiten. Um diesen Erfolg zu wiederholen, muss sich die neue HSG aber steigern, denn die HSG Baunatal II hat einen ordentlichen Start hingelegt. Nach der 25:29-Niederlage beim Mitfavoriten Zwehren/Kassel gab es im Ortsderby gegen die Eintracht-Reserve einen knappen 31:30-Erfolg. Mit drei Neuzugängen konnte sich die HSG leicht verstärken und hat sich einen Platz im sicheren Mittelfeld zum Ziel gesetzt. Wichtig wäre die Rückkehr des gegen die SHG fehlenden Spielmachers und Torjägers Daniel Pächer.

Etwas ausrechnen

Fuldatal/Wolfsanger II - Hofgeismar/Grebenstein II, Samstag, 16 Uhr, Ihringshausen. In Mit Zuversicht geht die SHG Hofgeismar/Grebenstein II nach dem knappen Derbysieg bei Calden/Ahnatal in das Auswärtsspiel bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger II. Damit hat die SHG-Zweite die unnötige Heimniederlage gegen den SVH Kassel wettgemacht. Aufsteiger Fuldatal/Wolfsanger II feierte nach dem souveränen Durchmarsch aus der Bezirksliga A vor einer Woche mit dem knappen 24:23-Erfolg beim Absteiger SVH Kassel seinen ersten Sieg. Auf die SHG-Zweite wartet daher eine schwere, aber durchaus lösbare Aufgabe, wenn sie an die Leistung aus dem letzten Spiel in Ahnatal anknüpfen kann.

In der Favoritenrolle

Eintracht Baunatal II - Wesertal, Sonntag, 17 Uhr, Erich-Kästner-Schule. Ihren guten Start mit zwei Siegen fortsetzen will die HSG Wesertal mit einem weiteren Sieg beim GSV Eintracht Baunatal II. Die Chancen hierfür stehen günstig, denn nach dem hart erkämpften Derbysieg bei Reinhardswald setzten die Wesertaler mit dem 35:25-Heimsieg über Mitfavorit Zwehren/Kassel ein echtes Zeichen. Bei der Eintracht gilt es, diese Form zu konservieren. Die Großenritter haben nach Platz sechs in der Vorsaison einen kleinen Umbruch hinter sich und ihre Mannschaft durch einige Spieler aus der Jugend verjüngt. Zum Saisonstart gab es zwei knappe Niederlagen, so dass die Favoritenrolle klar verteilt zu sein scheint. Bereits in der Vorsaison gelang auswärts ein souveräner 39:27-Erfolg. Ein Selbstläufer dürfte diese Partie aber nicht werden. Der knappe 31:30-Heimsieg vergangene Saison ist eine Warnung, diese Aufgabe konzentriert anzugehen. (zmw)

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