Handball-Bezirksoberliga: Spannung im Duell zwischen Wesertal und Calden/Ahnatal

Zeichen setzen im zweiten Spiel

Will frühzeitig die Zeichen auf Klassenerhalt stellen: Carsten Schmitt mit seiner HSG Reinhardswald, die am Samstag in Trendelburg den TSV Vellmar II zu Gast hat. Foto:  Hofmeister.

Hofgeismar. Auch am zweiten Spieltag der Handball-Bezirksoberliga steht mit dem Spiel der HSG Wesertal gegen die MSG Calden/Ahnatal wieder ein Sportkreisderby an. Die HSG Reinhardswald will in eigener Halle gegen den TSV Vellmar II punkten und auch die SHG Hofgeismar/Grebenstein II rechnet sich beim SV Kaufungen 07 Chancen aus.

SHG-Zweite mit Chancen

Kaufungen - Hofgeismar/Grebenstein II, Samstag, (17 Uhr), IGS Oberkaufungen. Nach dem gelungenen Auftakt mit dem 35:27-Heimerfolg über die HSG Baunatal II will die SHG Hofgeismar/Grebenstein II in ihrem Auswärtsspiel beim SV Kaufungen 07 nachlegen. Die Chancen auf einen weiteren doppelten Punktgewinn stehen nicht schlecht und wären eine gute Ausgansposition für den angestrebten Klassenerhalt. Die Kaufunger starteten als Aufsteiger mit einer hohen 23:39-Niederlage beim Mitfavoriten Wehlheiden in die neue Saison. Um einen Fehlstart zu vermeiden, sollten sie in eigener Halle gegen einen möglichen Mitkonkurrenten punkten, so dass sich die SHG-Zweite auf einen kampfstarken Gegner einstellen muss. Schafft es die SHG, an die Leistung der Vorwoche wieder anzuknüpfen, sollte sie auch bei den Kaufungern punkten können. Da in dieser Saison neben vielen sehr jungen Spielern auch einige Routiniers in der Zweiten mitwirken, dürfte die SHG merklich an nötiger Stabilität gewonnen haben.

HSG setzt auf Heimvorteil

Reinhardswald - Vellmar II, Samstag, (19.30 Uhr), Trendelburg. Mit einem möglichen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt bekommt es die HSG Reinhardswald in ihrem ersten Heimspiel gegen den TSV Vellmar II zu tun. Die Reserve des Landesligisten erreichte in der Vorsaison einen sicheren Mittelfeldplatz, scheint aber in dieser Spielzeit etwas schwächer besetzt zu sein. Im ersten Heimspiel trennte sich der TSV vom sich im totalen Umbruch befindlichen Landesligaabsteiger Zwehren/Kassel 31:31-Unentschieden. Die HSG verlor ihr erstes Spiel beim Kreisrivalen Calden/Ahnatal mit 27:34, will nun aber in eigener Halle doppelt punkten. Dass die HSG für den bevorstehenden Abstiegskampf gut gerüstet ist, zeigte sie mit ihrem Pokalsieg in Kaufungen und auch über weite Strecken des Spiels beim Fünften der Vorsaison MSG Calden/Ahnatal. Mit dem Heimvorteil im Rücken, den schnellen Albrecht-Zwillingen, Manuel und Marvin Simon sowie Niclas Konze im Rückraum und Florian Weifenbach im Tor stehen der HSG Spieler zur Verfügung, dieses Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. In der Vorsaison siegte die HSG zu Hause mit 41:35, während sie auswärts mit 25:32 unterlag.

Keine Favoriten im Kreisduell

Wesertal - Calden/Ahnatal, Samstag, (19.30 Uhr), Lippoldsberg. Auf ein packendes Spiel können sich die Handballfans in der Lippoldsberger Sporthalle beim Spiel der HSG Wesertal gegen die MSG Calden/Ahnatal freuen. Beide Mannschaften können mit Erfolgserlebnissen aus ihren Auftaktspielen in die Partie gehen. Während die MSG beim 34:27 in ihrem Heimspiel gegen Reinhardswald ihrer Favoritenrolle gerecht wurde, überraschte die HSG mit einem 29:29-Unentschieden bei der hoch eingeschätzten und heimstarken Zierenberger Mannschaft. Dieser unerwartete Erfolg dürfte der HSG für diese schwere Heimaufgabe Selbstvertrauen geben. Gegen die MSG haben die Wesertaler noch etwas aus der Vorsaison gutzumachen. Damals gab es zu Hause eine etwas überraschende 33:36-Niederlage und das Rückspiel in Calden ging deutlich mit 32:39 verloren. Dadurch wurde die MSG als Fünfte beste heimische Bezirksoberligamannschaft vor der HSG. Nun haben sich die Vorzeichen geändert, denn Calden/Ahnatal hat sich in der Breite verstärkt, was bereits im ersten Spiel zu sehen war. Wesertal, das einige wichtige Abgänge zu verzeichnen hat, konnte mit einer guten Mannschaftsleistung überzeugen und will diese Leistung auch vor eigenem Publikum zeigen. Erfreulich war bei der HSG auch, dass die Neuen Alexander Lindner und Mirko Dworog gleich Akzente setzen konnten. (zmw)

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