Bezirksoberliga: HSC führte bei Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim 8:0 nach zehn Minuten

HSC Zierenberg legt furiosen Start hin

Auswärts siegreich: Kevin Schnitzer punktete mit Zierenberg im Waldecker Land. Archivfoto:  Hofmeister

Bad Wildungen. Der HSC Zierenberg festigte mit einem 43:27 (22:11) bei der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim den dritten Platz in der Handball-Bezirksoberliga.

Die Gäste, die auf Jan König, Mario Verch, René Ozabrick, Sebastian Barthel, Steffen Jakob und Frank Meyer verzichten mussten, zeigten eine gute Leistung. Die mitgereisten HSC-Fans rieben sich verwundert die Augen, denn ihr Team lag nach zehn Minuten bereits mit 8:0 vorn. Ob dies an der ungewöhnlichen Aufstellung der Zierenberger lag, die ohne etatmäßigen Mittelmann agierten und variantenreich auf den Rückraumpositionen auftauchten, ließ sich aber nicht festmachen.

Die Dettmer-Truppe ließ jedenfalls von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie als Sieger vom Platz gehen wollte. Nur ein einziges Mal gelang es den Gastgebern minimal auf 3:10 zu verkürzen, ansonsten waren sie dem Tabellendritten in allen Belangen klar unterlegen. Und so honorierten selbst Anhänger der Südwaldecker gelungene Aktionen der Gäste mit Applaus.

Mit dem Treffer von Benjamin Rode zum 22:11-Halbzeitstand war die Partie bereits gelaufen und so gab es bei den Zierenbergern in der Pause auch kaum Redebedarf.

Wenigstens nach dem Wiederanpfiff gelang es den Hausherren für einige Zeit mit den Gästen mitzuhalten, bevor diese erneut den Turbo zündeten. Wollte man nun auf hohem Niveau klagen, so könnte man sich über den ein oder anderen Abspielfehler geärgert haben. Doch insgesamt zeigten der Aufsteiger auch im zweiten Spielabschnitt, warum er in diesem Jahr zu den besten Mannschaften der Liga gehört.

Oldie Wolfram Rüddenklau, der für den verhinderten zweiten Torhüter Frank Meyer eingesprungen war, konnte in den letzten zwölf Minuten beweisen, dass er nichts verlernt hat. Er hielt sofort einen Strafwurf und ließ lediglich noch einen Gegentreffer zu. Und auch Youngster Andreas Rudolph durfte sich erneut beweisen und steuerte einen Treffer zum verdienten Erfolg bei.

Zierenberg: Jens Rudolph, Rüddenklau - Rode 7, Andreas Rudolph 1, Weber 2, Schindehütte 5, Duketis 11/3, Feller 2, Schnitzer 2, Kunz 9, Richter 3, Spangenberg, Dettmer 1. (rü)

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