Zierenberger Handballer erwarten Ahnatal/Calden: Das Treffen der doppelten Nachbarn

Nicht stoppen lassen will sich die SHG von Fuldatal. Nach zwei Unentschieden wollen Steffen-Ole Georges und seine Mitspieler wieder einen Sieg. Foto: Rieß

Hofgeismar – Im Blickpunkt des Geschehens steht aus heimischer Sicht in der Handball-Bezirksoberliga das Nachbarschaftsduell zwischen dem HSC Zierenberg und der HSG Ahnatal/Calden. Ebenfalls auswärts spielt die SHG. Reinhardswald hat Heimrecht. 

Fuldatal/Wolfsanger II - Hofgeismar/Grebenstein, Samstag, 16 Uhr, Ihringshausen. Die SHG Hofgeismar/Grebenstein hat es in den letzten Partien jeweils spannend gemacht. Das 37:37-Unentschieden in der Vorwoche zu Hause gegen die HSG Baunatal II war bereits die zweite Punkteteilung hintereinander in eigener Halle. Dazu gab es auswärts einen knappen Sieg bei Lohfelden/Vollmarshausen. In diesen drei Spielen machte sich die fehlende Konstanz in der Mannschaft bemerkbar.

Angesichts des personellen Umbruchs zum Saisonbeginn und der immer wieder fehlenden Stammspieler ist wohl mehr als der derzeitige fünfte Platz nicht zu erwarten. Im nächsten Auswärtsspiel bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger II dürfte es auch wieder eng zugehen. Die Landesligareserve liegt vier Punkte hinter der SHG auf Rang sieben. Um den 35:30-Erfolg aus der Vorrunde zu wiederholen, müsste sich die SHG steigern und mehr Konstanz zeigen.

Leichter Favorit

Reinhardswald - SVH Kassel, Samstag, 19.30 Uhr, Trendelburg. Nach der zu erwartenden 26:36-Niederlage beim Topfavoriten Wehlheiden will die HSG Reinhardswald gegen die SVH Kassel wieder doppelt punkten. Im Hinspiel gab es eine knappe 31:32-Niederlage. Das soll sich nun mit dem Heimvorteil im Rücken ändern. Sollte der eine oder andere zuletzt fehlende HSG-Spieler zurückkehren, müssten die Punkte in Trendelburg bleiben. Der bisherige Saisonverlauf spricht für die Reinhardswälder, die drei Plätze vor den Harleshäusern auf Rang neun liegen und vier Punkte Vorsprung aufweisen. Die SVH hat nach einem guten ersten Saisondrittel abgebaut.

Brisantes Derby

Zierenberg - Ahnatal/Calden, Sonntag, 17.30 Uhr, Elisabeth-Selbert-Schule. Nicht nur geographisch liegen der HSC Zierenberg und die HSG Ahnatal/Calden dicht beisammen. In der Tabelle trennt beide Mannschaften nur ein Punkt. So kann der Sechste Zierenberg den Vierten Ahnatal/Calden bei einem Sieg in der Tabelle überholen. Für viel Spannung in einer wohl gut gefüllten Zierenberger Halle dürfte gesorgt sein.

Sehr eng ging es schon beim Hinspiel in Calden zu, das die HSG zunächst mit 24:23 für sich entschied. Wegen eines nicht geahndeten Regelverstoßes wurde das Spiel neu für den 13. April angesetzt. Dadurch bekommt das Derby einen Europapokalcharakter. In der Vorwoche kassierten beide Mannschaften Niederlagen. Ahnatal/Calden verlor zu Hause gegen den Zweiten Korbach mit 25:30 und musste in diesem Spiel auf den einen oder anderen Spieler verzichten. Noch schlimmer erwischte es den HSC, der bei Zwehren/Kassel vor allem in der Höhe unerwartet mit 21:35 verlor. Dazu schieden neben fünf fehlenden Spielern auch noch Daniel Weber und Kevin Schnitzer verletzt aus. Beide Mannschaften werden wohl wieder ersatzgeschwächt ins Derby gehen. Das wollen beide Mannschaften mit hoher Motivation ausgleichen.

Durch den Ex-Caldener Thomas Dittrich als HSC-Trainer kennen sich beide Mannschaften sehr gut, so dass in diesem Spiel die Tagesform den Ausschlag geben dürfte.  zmw

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