Bezirksoberliga Kassel-Waldeck

Aufstieg nach Sieg gegen Ederbergland perfekt: Heiligenrode feiert Titel

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Die Party kann losgehen: Die Handballerinnen des TSV Heiligenrode feiern die Bezirksoberliga-Meisterschaft. Auf dem Foto freuen sich (vorn von links) Daniela Schaefer, Hanna Meithert, Carina Müller, Julia Gumula, Nadine Groß, Alexandra Dammer, Larissa Burghardt, Nadine Müller, (Mitte von links) Yvonne Scherer, Minu Hahn, Rebekka Paßau, Sarah Helwig, dahinter Sarah Burghardt, Julia Esser, Juliane Häusler, Annika Witte, Lisa Werner, (hinten von links) Silke Thielemann, Anne-Maria Thielmann, Trainer Daniel Schmidt, Jennifer Rettig und Kim Jungermann.

Heiligenrode. „Heiligenrode olé, Heiligenrode olé, Heiligenrode olé“, hallt es durch die Wilhelm-Leuschner-Sporthalle. Die Handballerinnen des TSV Heiligenrode liegen sich nach dem 28:21 (11:10)-Sieg gegen die HSG Ederbergland in den Armen. Hüpfend und singend feiern sie mit ihren Fans den Gewinn der Meisterschaft und damit den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga.

Bevor die Heiligenröderinnen aber die Meisterschaft feiern konnten, benötigten sie im letzten Heimspiel der Saison gegen Ederbergland mindestens einen Punkt. Mit dem großen Aufstiegsziel vor Augen spielten die Gastgeberinnen zunächst nervös auf. In den ersten Minuten unterliefen den Frauen des TSV ungewohnt viele technische Fehler. So lag die Heimsieben schnell 1:3 zurück. Ederbergland spielte lange Angriffe und machte wenig Fehler. Der TSV hingegen tat sich sehr schwer. Nur über Linksaußen Julia Esser und über schnelle Rückpässe waren die Heiligenröderinnen erfolgreich.

Sinnbildlich für die Leistung in den ersten Minuten war die unglückliche Aktion von TSV-Torhüterin Alexandra Dammer, die einen Tempogegenstoß an die Hallendecke warf.

In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit dasselbe Bild. Heiligenrode war bemüht, doch nicht effektiv genug. In der 40. Minute änderte sich dies. Gäste-Spielerin Lea Blaschke sah nach Foul die Rote Karte. Ein Weckruf für den TSV. Vom 14:14-Zwischenstand eilten die Gastgeberinnen auf 19:14 davon. Die Vorentscheidung. Die Niestetalerinnen ließen den Gast nicht mehr entscheidend verkürzen.

TSV-Trainer Daniel Schmidt war nach Spielende sehr glücklich: „Wir haben verdient gewonnen, auch wenn es kein glanzvolles Spiel war.“

Mit Schmidt und dem Kern der Mannschaft geht der Aufsteiger in die nächste Saison. Potenzielle Neuzugänge sind im Gespräch, finale Zusagen werden jedoch erst nach der Saison erwartet. Am Samstagabend stand aber erst einmal die Meisterparty im Vordergrund.

TSV: Dammer, Schäfer – S. Burghardt 5, Scherer 3, Hahn 3, Häusler 5/2, Maiterth, C. Müller, Werner, Gumula 1, L. Burghardt, N. Müller 3, Esser 4, Rettig 4/4.

Von Fynn Welch

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