Frauenhandball: Reinhardswald spielt 21:21

Ausgleich mit der Schlusssirene

Hofgeismar. Am ersten Rückrundenspieltag der Frauenhandball-Bezirksoberliga musste sich die HSG Reinhardswald beim SVH Kassel mit einem 21:21-Unentschieden begnügen. Eine klare Heimniederlage gab es für die HSG Wesertal II gegen den Drittletzten HSG Ederbergland. Die SHG Hofgeismar/Grebenstein war spielfrei.

SVH Kassel - Reinhardswald 21:21 (10:7). Praktisch mit der Schlusssirene schaffte die HSG Reinhardswald noch den Ausgleichstreffer zum 21:21-Remis beim SVH Kassel. Damit belohnte sich die HSG für die Steigerung in der zweiten Halbzeit, konnte aber insgesamt nicht an die Form der Hinrunde anknüpfen. Vor allem in der ersten Hälfte blieben die Reinhardswälderinnen unter ihren Möglichkeiten. Nach einer 1:0-Führung leisteten sie sich zahlreiche Fehlwürfe, Fehlpässe und technische Fehler. Dazu gab es große Lücken in der Abwehr. Die Folge war eine 4:1-Führung der Harleshäuserinnen, die diese bis zur 10:7-Pausenführung hielten.

Zu Beginn der zweiten Hälfte richtete HSG-Trainer Jörn Fülling die Abwehr offensiver aus. Auch im Angriff lief es etwas besser, ohne, dass die Gäste restlos überzeugten. So führte der SVH bis zur 54. Minute mit 19:16. Die HSG zeigte aber Moral und glich zum 19:19 aus und konnte auch die weiteren Rückstände zum 19:20 und 20:21 ausgleichen.

Reinhardswald: Alberding, Seifert - Köster, Grohmann, Ickler, Krause (6), Löber (2), Seitz, Lange (3), Paparella, Heuer (4), Wagner, Kompa (6), Kirchhof.

Wesertal II - Ederbergland 22:31 (10:16). Bis zum 4:4 lief es für die HSG Wesertal II im Duell gegen den Tabellennachbarn HSG Ederbergland noch nach Plan, ehe sie innerhalb von drei Minuten mit 4:8 ins Hintertreffen geriet. Pauline Schilke hielt ihre Mannschaft mit drei Toren zum 7:10 noch im Spiel, doch aber der 20. Minute lief vorne nichts mehr zusammen. Die Rückraumspielerinnen scheiterten immer wieder an der guten Gästetorhüterin, so dass sich Ederbergland bis auf 15:7 absetzen konnte. Immerhin verkürzte die HSG-Zweite zur Pause noch auf 10:16. In der zweiten Hälfte begann Wesertal mit zwei Kreisläuferinnen. Vorne verkürzten die beiden Außen Lina Jakob und Annika Seitz auf 16:20. Als sieben Minuten vor dem Ende beim Stand von 21:25 die Chancen vergeben wurden, zogen die Gäste gegen die vorgezogene Abwehr mit Tempogegenstößen bis zum 22:31-Endstand davon.

Wesertal II: Aßhauer, Henne P. Schilke (8/1), Seitz (4), Jakob (3), Brockmann (3/2), Gorny (2), Przyludzki (1), Don, Chr. Schilke, J. Kranz. (zmw)

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