Bezirksoberliga: Kantersieg für Reinhardswald bei Ederbergland

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Sieben Tore: Sarah-Isabell Löber war beste Werferin der HSG Reinhardswald. 

Die HSG Reinhardswald hat nach dem klaren 32:18-Sieg bei Ederbergland den dritten Platz in der Frauenhandball-Bezirksoberliga fast sicher.

Dagegen gab es für die SHG Hofgeismar/Grebenstein, die auf den letzten Platz zurückfiel und die HSG Wesertal II jeweils hohe Niederlagen.

Zwehren/Kassel - Wesertal II 28:19 (14:7). EinenVor allem in der Höhe überraschend verlor die HSG Wesertal II mit 19:28 bei der HSG Zwehren/Kassel. Die Ausfälle von Annelie Brockmann, Nora und Charlotte Schilke sowie das verletzungsbedingte Ausscheiden von Lina Jakob machten sich bemerkbar. Zunächst warfen die Gäste mit einem schön herausgespielten Angriff durch Pauline Schilke das erste Tor. Das war es aber auch schon mit einer guten Angriffsleistung. Die Gäste übten zu wenig Druck auf die Abwehr aus und bewegten sich zu wenig auf die Nahtstellen der Deckung. Dazu hatten sie sehr viel Pech mit extrem vielen Pfostenwürfen. Zwehren bestrafte das mit vielen Tempogegenstößen. In der Abwehr fehlte die nötige Aggressivität. So zogen die Gastgeberinnen von 5:1 über 10:4 bis auf 14:7 davon. Nach der Pause drohte beim Stand von 23:9 ein Debakel. Das konnte zumindest abgewendet werden, weil nun die Einstellung stimmte und vor allem Alicia Fülling ihre Mitspielrinne mitriss. Wesertal II: Hennecke - K. Köster, Meth (6/4), Cohaus, Jakob (2), P. Schilke (2), C. Przyludzki (1), Betker (1), Eckert (3), Borchert (2), Fülling (2).

Hofgeismar/Grebenstein - HSG Baunatal 18:28 (9:14). Nichts zu bestellen hatte die SHG Hofgeismar/Grebenstein bei ihrer 18:28-Heimniederlage gegen die HSG Baunatal. Die spielstarke und junge Gästemannschaft ging gleich mit 3:0 in Führung. Danach kamen die Gastgeber aber besser ins Spiel und schafften den Anschluss. Bis zum 8:10 blieben sie im Spiel, ehe sich Baunatal bis zur Pause auf fünf Tore absetzen konnte. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte gelang der SHG der erste Treffer durch Sina Schindewolf. Zehn Minuten später konnten sich die Gäste jedoch bis auf 21:11 absetzen und in der Schlussphase noch auf 27:15 erhöhen. Der SHG gelang in den letzten fünf Minuten zumindest noch eine kleine Resultatsverbesserung. SHG: Franz - Schindewolf (5), Rehrmann (3), Eckhardt, Faust, Schönhals, Sohn, Göttlicher (1), Fehling, Enders (4/4), Hübner (1), Grede (1), Rietschel (3).

Ederbergland - Reinhardswald 18:32 (11:18). Konzentriert ging die HSG Reinhardswald in ihr Spiel bei der HSG Ederbergland. Sie wollte sich nicht wie der Zweite Lohfelden überraschen lassen und feierte am Ende einen unerwartet hohen 32:18-Sieg. „Eine absolute super Abwehrleistung, die Torhüterinnen haben fast jeden durchgerutschten Ball gehalten und vorne haben wir druckvoll und ideenreich gespielt“, lobte Reinhardswalds Trainer Jörn Fülling seine Mannschaft. Bis zum 10:8 war es noch ein ausgeglichenes Spiel. Beide Abwehrreihen waren noch ohne das richtige Rezept, so dass einfache Tore fielen. Durch eine verbesserte Abwehrarbeit und tolle Kombinationen im Angriff konnten sich die Reinhardswälderinnen über 14:9 bis auf 18:11 zur Halbzeitpause absetzen. Durch zu große Lücken in der Abwehr in den ersten fünf Minuten nach der Pause kam der Sechste bis auf 15:19 heran. Danach drehten die Gäste aber richtig auf. In den letzten 23 Minuten ließen die Abwehr und die Torhüterinnen nur noch ganze drei Tore zu. Nach vorne übte der Dritte viel Druck aus. Annika Seitz markierte die erste Zehn-Tore-Führung zum 26:16. Das Spiel war längst entschieden, doch die Gäste waren immer noch heiß darauf, weiter Tore zu werfen. Annika Seitz warf auch das letzte Tor zum 32:18-Endstand, während die Gastgeberinnen kurz vor dem Ende noch einen Siebenmeter verwarfen.

Reinhardswald: Hanses, Seifert - Dippel, Krause (3), Lange (1), Grohmann (2), Hertkorn, A. Seitz (3), C. Seitz (6), Heuer (4), Kompa (6), Löber (7/3).    zmw

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