HSG Ederbergland: Frauen sind das Zugpferd

Mission Klassenerhalt - die HSG Ederbergland mit (von links) Katharina Klein, Nadine Hörsel, Katharina Althaus, Anna-Maria Born, Friederike Born, Anja Reichert-Wilhelm, Pia Amend, Manja Winter, Monique Winter, Gitta Schäfer, Co-Trainer Mario Wehner, Annika Bemfert, Sophia Baumgartner, Milena Schinke, Anastasia Gavrilenko, Sophie Kümmel, Celina Schäfer, Caroline Hirt, Julia Fackiner und Laura Klein; vorn kniend: Trainer Christian Graf. Auf dem Bild fehlen Hannah Porsch, Ina Schumann, Jana Weiss, Marie Porsch, Sandra Kupke und Sonja Huhn. Foto: nh

Battenberg. Vor drei Jahren spielte die HSG Ederbergland noch in der Bezirksliga B der Frauen. Doch der Neuaufbau der Mannschaft zahlte sich aus. In dieser Saison wird die Spielgemeinschaft aus Frankenberg und Battenberg in der Bezirksoberliga an den Start gehen. Am Samstag beginnt für Ederbergland mit dem Aufsteigerduell gegen Escherode das Abenteuer.

Die Wirren der Auf- und Abstiegsregelungen im Handball hatten für Ederbergland ein gutes Ende. Nachdem die HSG Twistetal durch den Rückzug eines Teams in der Landesliga blieb und Bad Wildungen II eben jene Klasse durch die Relegation erreichte, wurde in der Bezirksoberliga ein Platz frei. „Wir haben kurz darüber nachgedacht, ob wir das wollen“, sagt Trainer Christian Graf, wissend, dass die Bezirksoberliga eine „Hausnummer“ für sein Team sein wird. Aber dem Coach war auch schnell klar: „Solche Chancen muss man annehmen.“

Selbstbewusst ist man im HSG-Lager, in dem das Frauenteam nunmehr das Zugpferd ist. „Wir haben uns aus dem Schatten der Männer gespielt“, ist Christian Graf stolz auf das Erreichte. Graf geht mit der HSG in die dritte Spielzeit. Bauen kann er auf ein eingespieltes Team, das sich nur aus Spielerinnen des eigenen Vereins zusammensetzt. Neben einigen Älteren bilden vor allem die hochgerückten Talente aus der eigenen Jugend das Gerüst der Mannschaft. Die gute Jugendarbeit der vergangenen Jahre zahlt sich im Ederbergland aus. Auch vor der neuen Saison sucht man Neuzugänge aus anderen Vereinen vergeblich. „Bei unserer Randlage im Bezirk ist es sehr schwierig, Spielerinnen zu verpflichten“, weiß Graf.

Ansonsten setzt man im Ederbergland auf das Altbewährte. Trumpf soll erneut die 6:0- oder 5:1-Abwehr sein, die zuletzt mit Abstand die beste Defensive der A-Liga war. Laut Graf ist das nötig. „Wir sind auf einfache Tore aus dem Tempospiel heraus angewiesen“, sagt der Trainer. „Denn im Positionsangriff fehlen uns noch Durchsetzungsvermögen und Coolness.“

„Unbekümmert aufspielen“, gibt Graf, der selber als Spieler durch die Zwehrener Handballschule ging, als Ziel vor. Nach erfolgreichen Jahren müsse sich sein Team aber auch an Negativerlebnisse gewöhnen. (tsp)

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