Erster Punkt nach über einem Jahr

Bezirksoberligist Hofgeismar/Grebenstein erreicht 18:18-Remis gegen Zwehren   

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Holten den ersten Punkt seit 17 Monaten: Die Handballerinnen der SHG. 

Hofgeismar. Einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage gab es für die drei heimischen Vertreter am ersten Spieltag der Frauenhandball-Bezirksoberliga. 

Beachtenswert vor allem der Punktgewinn für Hofgeismar/Grebenstein. In der vergangenen Saison holte die SHG keinen einzigen Zähler. Der letzte Punktgewinn war am 9. April 2017, damals noch in der Landesliga.

Hofgeismar/Grebenstein - Zwehren/Kassel 18:18 (9:11). Durch einen von Kathrin Enders verwandelten Freiwurf trotzte die SHG Hofgeismar/Grebenstein der HSG Zwehren/Kassel ein 18:18-Remis ab und holte gleich im ersten Spiel den ersten Punktgewinn. Die Gastgeberinnen erwischten einen sehr guten Start und führten mit 4:1. Durch technische Fehler im Angriff und eine nicht mehr so stabile Abwehr kamen die Gäste ins Spiel und lagen in der 21. Minute mit 10:6 vorne. Die SHG kämpfte sich aber ins Spiel zurück, verkürzte vor der Pause auf zwei Tore und schaffte kurz nach der Pause den Ausgleich. Gestützt auf eine gute Michelle Mander im Tor und gute Angriffsaktionen hielten die Gastgeberinnen das Spiel offen. Bis zum Schluss konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Beim Stand von 17:17 war die SHG im Ballbesitz, verlor aber den Ball und kassierte durch einen Tempogegenstoß das 17:18 bevor der Ausgleich fiel.

SHG: Mander - Gerland, Rehrmann (2/1), Eckhardt, Gundlach (5), Masannek, Rühl (2), Schönhals, Sohn (1), Göttlicher (2), Jäger, Klapp, Enders (5/3), Hübner (1).

Wilhelmshöhe - Wesertal II 22:21 (11:12). Sehr unglücklich mit 21:22 verlor die HSG Wesertal II ihr Auftaktspiel beim Aufsteiger TSG Wilhelmshöhe. Nach einem nervösen Beginn lagen die Gäste mit 0:3 hinten. Danach fanden sie aber zu ihrem Spiel und gingen durch Tempogegenstöße von Lina Jakob mit 6:5 in Führung. Durch weitere schöne Spielzüge erhöhten die Gäste auf 11:8. Auch in der zweiten Hälfte lief es zunächst gut und die HSG führte mit 17:14. Bis zum 21:18 hielten die Gäste ihren Vorsprung (49.). Danach verließ sie das Glück. Drei Innenpfostentreffer, zwei zurückgepfiffene Tore, ein verworfener Siebenmeter sowie eine Unterzahl in den letzten 90 Sekunden und das Spiel kippte zu Gunsten der TSG. Dazu wurde vor dem Siegtreffer das Spiel nicht unterbrochen, als eine HSG-Spielerin verletzt am Boden lag. Wesertal II: Henne - Cha. Schilke (2), C. Przyludzki (2), N. Schilke (1), Betker (1), Meth (3/3), Jakob (7), Brockmann (3), P. Schilke (4), Freybott, Seitz, Eckert, K. Köster.

Reinhardswald - Fuldatal/Wolfsanger 27:16 (12:9). Die HSG Reinhardswald feierte dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit einen souveränen 27:16-Auftaktsieg über die HSG Fuldatal/Wolfsanger. In der ersten Halbzeit gab es jedoch viele technische Fehler und zum Teil überhastete Würfe. Dazu wurden klare Chancen ausgelassen, während die Abwehr gut stand. Nach dem 4:4 gingen die Gäste mit 6:4 in Front, bevor die Gastgeberinnen zum 6:6 ausglichen. Durch eine geringere Fehlerquote gelang Reinhardswald noch vor der Pause eine 12:9-Führung. Nach der Pause kamen die Gastgeberinnen ins Rollen und setzten sich durch eine starke Abwehrleistung und die gute Torhüterin Nadine Seifert über 14:9 bis auf 19:10 ab (42.). Nach diesem starken Zwischenspurt war das Spiel früh entschieden und die HSG baute bis zum Ende den Vorsprung noch leicht aus.

HSG: Seifert - Hertkorn (1), Seitz (3), Heuer (1), Krause (6), Lange (3), Grohmann, Kompa (5), Chudigiewitsch, Dippel (1), Löber (7). (zmw)

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