SHG ohne Trainer

Reinhardswald empfängt den Ersten Heiligenrode

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Heimspiele: Reinhardswald, hier Sarah-Isabell Löber beim Wurf, empfängt den Spitzenreiter. Schlusslicht Hofgeismar/Grebenstein (Greta Göttlicher ,links, und Jenny Hübner) hofft zu Hause auf das erste Erfolgserlebnis.

Hofgeismar. Im Blickpunkt des kommenden Spieltags in der Frauenhandball-Bezirksoberliga steht das Spitzenduell zwischen der HSG Reinhardswald und dem TSV Heiligenrode. 

Die HSG Wesertal II stellt sich beim dritten Spitzenteam der Liga, der TSG Dittershausen vor. Zu einem Duell der Landesligaabsteiger kommt es zwischen der SHG Hofgeismar/Grebenstein und dem SVH Kassel.

Hofgeismar/Grebenstein - SVH Kassel, Samstag, 15 Uhr, Kreissporthalle Grebenstein. Nur knapp einen Punktgewinn verfehlte die SHG Hofgeismar/Grebenstein bei der 13:15-Niederlage im Hinspiel beim SVH Kassel. Auf diesen muss die SHG auch vor dem Rückspiel noch warten. Zuletzt gab es eine 19:26-Niederlage beim Vorletzten Waldau II. Besser läuft es inzwischen bei den Harleshäuserinnen, die sich nach dem Abstieg aus der Landesliga gesteigert haben und als Sechste ein ausgeglichenes Punktekonto aufweisen. Zuletzt kam der SVH zu einem 18:13-Heimerfolg über Ederbergland.

Vor diesem Spiel hat es bei der SHG eine personelle Änderung gegeben, denn Trainer Werner Jänicke ist zurückgetreten. Für SHG-Vorstandsmitglied Benjamin Krahl hat der Rücktritt weniger mit der Tabellensituation zu tun: „Uns war zu Beginn der Saison bewusst, wie schwer es werden würde. Die Entscheidung ist nach einem Gespräch zwischen Trainer und Mannschaft gefallen. Wir werden als Nachfolger zunächst eine interne Lösung suchen.“ Ein Erfolgserlebnis in Form eines Punktgewinns würde die Suche erleichtern.

Reinhardswald - Heiligenrode, Sonntag, 15 Uhr, Trendelburg. Geht da noch etwas nach oben für die HSG Reinhardswald? Diese Frage kann sich mit dem Spiel gegen den Spitzenreiter TSV Heiligenrode beantworten. Für HSG-Trainer Jörn Fülling ist diese Partie eine große Herausforderung, bei der seine Mannschaft viel gewinnen kann. Bereits im Hinspiel lieferten die Reinhardswälderinnen dem TSV eine offene Partie und mussten sich nur ganz knapp mit 29:30 geschlagen geben. Allerdings spielt der Landesligaabsteiger eine sehr stabile Serie mit nur zwei Minuspunkten. Mit der aus Dortmund gekommenen Rückraumspielerin Juliane Häusler und der aus Hannover stammenden Yvonne Scherer hat sich der TSV im Verlauf der Saison noch einmal verstärken können. Bestens bekannt bei der HSG ist zudem Hanna Maiterth, deren Einsatz aber fraglich ist. Die HSG setzt auf ihre bislang weiße Heimweste und könnte bei einem weiteren Sieg bis auf zwei Punkte heranrücken. Die Vorzeichen sprechen vor einer hoffentlich stimmungsvollen Kulisse für ein packendes Spiel auf Augenhöhe.

Dittershausen - Wesertal II, Sonntag, 15.30 Uhr, Dörnhagen. Mit einer deutlich verbesserten Ausgangsposition geht die HSG Wesertal II in das schwere Auswärtsspiel beim Dritten TSG Dittershausen. Durch die beiden Siege bei Hofgeismar/Grebenstein und zu Hause gegen Fuldatal/Wofsanger konnte sich die junge Wesertaler Mannschaft auf den neunten und drittletzten Platz verbessern. Sie kann damit ohne Druck in das Spiel bei der TSG gehen, die sich bei vier Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter Heiligenrode keinen Ausrutscher mehr erlauben kann und zugleich auf eine Heiligenröder Niederlage bei Reinhardswald hofft. Ein ähnliches Ergebnis wie die 25:29-Niederlage aus dem Hinspiel wäre schon ein Erfolg für die HSG-Zweite. (zmw)

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