Wesertal II kann in Heiligenrode ohne Druck aufspielen

Frauenhandball-Bezirksoberliga: Hofgeismar/Grebenstein empfängt Ederbergland

Hofgeismar. Von den beiden heimischen Frauenhandball-Bezirksoberligisten steht die HSG Wesertal II beim souveränen Spitzenreiter Heiligenrode vor einer unlösbaren Aufgabe. Eventuell eine Chance auf den ersten Punktgewinn hat hingegen die SHG Hofgeismar/Grebenstein, wenn sie den Neunten Ederbergland empfängt. Die HSG Reinhardswald ist an diesem Wochenende spielfrei.

Hofgeismar/Grebenstein - Ederbergland, Samstag, 15 Uhr, Kreissporthalle Hofgeismar. Sieben Spiele stehen für die SHG Hofgeismar/Grebenstein in dieser Saison noch an. Wenn in diesen Spielen noch ein Punktgewinn herausspringen soll, dann dürften von der Papierform her die Chancen im Heimspiel gegen die HSG Ederbergland am größten stehen. Ederbergland steht als Neunter zwei Plätze vor der SHG und musste sich in der Vorwoche in eigener Halle Reinhardswald geschlagen geben. Noch deutlicher verlor die SHG beim Vierten HSG Baunatal mit 14:27.

Gegen die HSG soll es nun mit den klaren Niederlagen vorbei sein. Bereits in den Heimspielen gegen den Viertletzten Wesertal II und gegen den Vorletzten Waldau II konnte das Schlusslicht gut mithalten und war von einem Punktgewinn nicht weit entfernt. Ein Punktgewinn würde einen mächtigen Motivationsschub für die größtenteils sehr jung Mannschaft bedeuten. Zumindest sollte ein knapperes Ergebnis als beim 9:22 im Hinspiel herausspringen.

Heiligenrode - Wesertal II, Samstag, 16 Uhr, Wilhelm-Leuschner-Schule. Ohne Druck kann die HSG Wesertal II in ihr Spiel beim Spitzenreiter TSV Heiligenrode gehen. Der Absteiger aus der Landesliga steht nach dem knappen 22:20-Erfolg im Spitzenspiel vor zwei Wochen beim Dritten Reinhardswald vor dem sofortigen Wiederaufstieg. Auch wenn die Wesertalerinen zuletzt mit dem überraschend hohen 32:16-Heimerfolg über Zwehren/Kassel II mächtig auftrumpften, ist es wenig wahrscheinlich, dass sie als Tabellenachter den Siegeszug des TSV stoppen können.

Bereits das Hinspiel verlor die HSG-Zweite in eigener Halle deutlich mit 19:32. Im Rückspiel soll möglichst ein besseres Ergebnis herausspringen. Dabei wird entscheidend sein, ob der Landesligareserve die eine oder andere Wechselspielerin zur Verfügung stehen wird. Das zeigte sich in der Vorwoche, als die HSG das Tempo über die volle Spielzeit hochhalten konnte. (zmw)

Rubriklistenbild: © pic ture alliance / dpa

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