Handball: SHG Hofgeismar kann Rückkehr in die Landesliga perfekt machen

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Geballte Freude: Annika Erbuth steht mit der SHG Hofgeismar/Grebenstein vor der Rückkehr in die Landesliga.

Hofgeismar. Nein, sagt Annika Erbuth, Tränen flossen nicht, als die SHG Hofgeismar/Grebenstein vor sechs Jahren von der Handball-Landesliga in die Bezirksoberliga abstieg. Zu sehr hatte sich der Abstieg schon die Monate zuvor abgezeichnet.

Diese Woche, am Samstag, kann die SHG die Rückkehr perfekt machen. Vier Spieltage vor Saisonende kann die SHG, die in dieser Punktrunde noch keinen Zähler abgab, die Meisterschaft unter Dach und Fach bringen.

Ob dann Freudentränen fließen ist möglich, dass Sekt fließen wird, ist hingegen sicher. Die Mannschaft von Trainerin Christiane Weber gilt nicht nur als diszipliniert auf dem Parkett, sondern auch als Feier-freudig abseits des Spiels.

Anpfiff ist um 15 Uhr

Annika Ebuth zählt zu jenen Spielerinnen, die seinerzeit den Gang von der Landes- in die Bezirksoberliga mitgehen mussten. Manuela Sachse, Karen Scholz, Nadine Erger und Meike Fehling, die damals ebenfalls in der Mannschaft standen, zählen auch heute noch zu SHG-Stammspielerinnen. Und wenn die SHG am Samstag um 15 Uhr in Grebenstein antritt, wird man dort auf eine weitere, damalige Mitspielerin treffen: Sonja Schindehütte. Die trainiert inzwischen die HSG Reinhardswald und kommt, sozusagen, als Gegnerin an ihre alte Spielstätte zurück. „Ich glaube, Sonja gönnt uns den Aufstieg – aber nicht den Sieg am Samstag“, meint Erbuth.

Und sie hat auch eine Erklärung dafür, warum die SHG in diesem Jahr den Sprung in die Landesliga schafft, nachdem dies in den Jahren zuvor meist knapp scheiterte. Die Mannschaft sei gefestigt, man habe eine gute Mischung aus jungen und alten Spielern. Und: „Einen ganz großen Anteil hat Trainerin Christiane Weber.“ Sie habe ein großes Wissen und dieses bestens an die Mannschaft weitergegeben. „Sie hat an die Stärken der einzelen Spielerin geglaubt und jede einzelne richtig eingesetzt.“

Eine Stärke hat sich die Mannschaft übrigens über all die Jahr bewahrt, ist sich Erbuth sicher: Den Teamgeist. Der sei damals, vor sechs Jahren gestählt worden. Und heute könne die Mannschaft mit Siegen und mit Niederlagen gut umgehen. Wobei letzteres musste die SHG in dieser Saison noch nicht. Und wenn es nach der Torfrau der SHG geht, dann bleibt dies auch am Samstag so.

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