Frauenhandball: SHG festigt durch 20:17 in Wilhelmshöhe Platz drei – Reinhardswald holt gegen die HSG Baunatal einen Punkt

Hofgeismar/Grebenstein siegt im Verfolgerduell

Zwei, die sich freuen können: Stefanie Heuer traf sechsmal für Reinhardswald gegen Baunatal, Alisa Paparella gewann mit der SHG gegen Wilhelmshöhe. Foto: zhj

Hofgeismar. Durchaus erfolgreich verlief der Wochenendspieltag in der Frauenhandball-Bezirksoberliga für die beiden heimischen Vertreter. Die SHG Hofgeismar/Grebenstein gewann das Verfolgerduell bei der TSG Wilhelmshöhe mit 20:17 und die HSG Reinhardswald holte beim 22:22 gegen die HSG Baunatal immerhin einen Punkt. In der Bezirksliga A siegte die HSG Wesertal II bei der HSG Twistetal II mit 19:15. Von diesem Spiel wurde kein Bericht übermittelt.

Reinhardswald - HSG Baunatal 22:22 (10:7). Gegen den Tabellennachbarn HSG Baunatal erreichte die HSG Reinhardswald in einer harten und teilweise unfairen Partie ein verdientes 22:22-Remis. Damit war die HSG erfolgreicher als in der Vorsaison, in der beide Spiele verloren gingen. Beide Mannschaften begannen nervös und leisteten sich viele Fehlwürfe.

Reinhardswald kam danach besser ins Spiel und führte zur Halbzeitpause mit drei Toren. Diesen Vorsprung konnten die Gastgeberinnen aber nicht halten und mussten sich am Ende mit einem Punkt begnügen, da einige Chancen leichtfertig vergeben wurden. Ein Garant für die Punkteteilung war die starke Deckung der Gastgeberinnen, während vorne zeitweise die Angriffe zu überhastet abgeschlossen wurden und Baunatalso zu Kontermöglichkeiten kam.

Reinhardswald: Seifert - Heine (1), Hertkorn (1), Heuer (6), Kirchhof, Krause (2), Schildknecht, Schindehütte, Seitz (9), Wegner (3).

Wilhelmshöhe - Hofgeismar/Grebenstein 17:20 (6:9). Die SHG Hofgeismar/Grebenstein konnte mit dem 20:17-Auswärtssieg den Tabellenvierten TSG Wilhelmshöhe abschütteln. In diesem Verfolgerduell begannen die Gäste konzentriert in der Deckung und konnten ihre Führung bis zur Halbzeitpause leicht auf 9:6 ausbauen. Mangelnder Biss im Angriff trug aber dazu bei, dass Wilhelmshöhe in Schlagdistanz blieb. Hochmotiviert startete die SHG in die zweite Halbzeit und setzte sich nach fünf Treffern in Folge bis auf 14:6 ab. Wilhelmshöhe kämpfte sich jedoch ins Spiel zurück.

Dabei wurden die Gastgeberinnen durch individuelle Fehler aufgebaut. Fünf Minuten vor Schluss konnte die TSG auf 15:17 verkürzen. In dieser kritischen Phase überzeugten die Gäste mit kämpferischem Einsatz. Außerdem hielt Nachwuchstorhüterin Michelle Mander noch einen Siebenmeter und trug dadurch mit zum 20:17-Erfolg bei.

SHG: Erbuth (1.-53.), Mander (53.-60.) - Scholz (4), Kousek (2), Fehling, Riemer (2), Kaczor (1), Sachse (4), Erger (1), Franz, Paparella (4), Peucker (1), Feige (1). (zmw)

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