Spielmacherin und Torhüterin bei Handball-Bezirksoberligist zurück

HSG Ederbergland peilt Platz im gesicherten Mittelfeld an

+
Wollen in der kommenden Saison im gesicherten Mittelfeld landen: die Handballerinnen der HSG Ederbergland.

Battenberg/Frankenberg. Ein Platz im gesicherten Mittelfeld ist das Ziel der Handballerinnen der HSG Ederbergland für die am Wochenende beginnende Saison. In die geht der Bezirksoberligist mit einem breiteren Kader, allerdings konnte Ederbergland keine Reserve mehr melden.

„Bei der Reserve haben einige ältere Spielerinnen aufgehört. Personell machte es keinen Sinn mehr, zwei Teams zu melden“, sagt Trainer Achim Scholz, der die verbliebenen Spielerinnen aus dem B-Klasse-Team bei ersten Mannschaft integrierte. Dennoch sieht der Korbacher B-Lizenz-Inhaber auch personelle Probleme: So ist fraglich, ob Rückraumspielerin Nadine Horsel, die ihr Studium beendet, regelmäßig zur Verfügung steht. In der Vorbereitung konnte die bisherige Stammspielerin kaum dabei sein. Torhüterin Annika Bemfert absolviert ein Praktikum in der Nähe von Frankfurt. „Sie wird nicht so oft zu den Spielen anreisen können“, weiß Scholz.

Neuzugänge von extern gibt es nicht, dafür kehren Spielmacherin Mariella Schlodder nach ihrer Babypause und Torhüterin Lisa Damm nach einer Kreuzbandverletzung wieder zurück. Scholz hat fast jede Position im Kader doppelt besetzt, hat unter anderem vier Torhüterinnen in der Mannschaft und vier Linkshänderinnen. Deswegen ist er auch zuversichtlich, dass auch die Ausfälle von Horsel und Bemfert kompensiert werden können.

Das Fazit der Vorbereitung fällt bei Scholz gemischt aus. Vor allem in der ersten Phase der Vorbereitung sei aufgrund von Schule und Studium die Trainingsbeteiligung nicht gut gewesen. Dies änderte sich erst im zweiten Teil. Allerdings bleibt ein Grundproblem bei der HSG Ederbergland: „Ich habe nie meine komplette Mannschaft zur Verfügung. Manche können nur dienstags, andere nur donnerstags“, sagt Scholz.

In der Vorbereitung stand vor allem der Angriff im Mittelpunkt, gearbeitet wurde an der Passsicherheit. Zu oft in der vergangenen Saison führten Fehlpässe oder technische Fehler zu Ballverlusten. Auch an der Chancenverwertung - der zweite große Schwachpunkt der vergangenen Serie - arbeiteten die Ederbergländerinnen. „Das sah bei der Hälfte der Vorbereitungsspiele schon gut aus“, hat Scholz erkannt, der aber auch hin und wieder feststellte, dass „meine Spielerinnen in die alten Muster zurückfielen“.

Als Titelfavorit geht für ihn die HSG Baunatal ins Rennen. „Bei den anderen Mannschaften muss man immer schauen, was sich im Kasseler Raum alles so getan hat“, sagt der Ederbergländer Trainer. Der ist optimistisch: „Ich rechne mir schon aus, dass wir gegen die Teams, gegen die wir in der vergangenen Saison verloren haben, gute Chancen haben, in dieser Spielzeit zu gewinnen.“ Gelingt dies seinem Team, dann sollte einer sorgenfreien Runde nichts im Weg stehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.