Klarer 30:14-Erfolg 

HSG Reinhardswald dominiert Derby gegen SHG Hofgeismar/Grebenstein

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Foul: Nur mit unfairen Mitteln kann hier Greta Göttlicher von der SHG von Vanessa Grohmann gehalten werden. Ihre Reinhardswalder Mitspielerinnen Katharina Dippel (links) und Pia Kompa brauchen nicht eingreifen. 

Hofgeismar. Das heimische Derby in der Frauenhandball-Bezirksoberliga gewann die HSG Reinhardswald überaus deutlich mit 30:14 bei der SHG Hofgeismar/Grebenstein. 

Hofgeismar/Grebenstein - Reinhardswald 14:30 (9:18). Sehr einseitig verlief das Derby zwischen der SHG Hofgeismar/Grebenstein und der HSG Reinhardswald, das die Gäste mit 30:14 gewannen. Für SHG-Trainerin Meike Fehling war es ein Rückfall in alte Zeiten: „Heute hat leider nichts geklappt. Wir haben nicht das umgesetzt, was wir trainiert haben.“ 

Deutlich zufriedener war natürlich Reinhardswalds Trainer Jörn Fülling: „Wir hatten uns gut auf dieses Spiel vorbereitet und haben unser Spiel dann bis zum Ende durchgezogen.“ Nur bis zum 2:3 durch die Tore von Greta Göttlicher und Annika Grede konnten die Gastgeberinnen das Spiel offen gestalten. Danach setzten sich die Reinhardswälderinnen durch Anne Krause, Pia Kompa und zweimal Annika Seitz auf 7:2 ab. 

Das Spiel der SHG war gekennzeichnet von zahlreichen technischen Fehlern, die zu Ballverlusten und leichten Tore der Gäste führten, die aber auch nicht alle ihre Chancen nutzten. Das reichte aber, um schon zur Pause fast vorentscheidend mit 18:9 zu führen. 

Weniger torreich verlief die zweite Hälfte. So fielen in den ersten zehn Minuten ganze zwei Tore durch Catharine Lange und Sarah-Isabell Löber zum 20:9. Die SHG steigerte sich etwas in der Defensive, hatte aber weiter große Probleme im Spiel nach vorne. Bezeichnend dafür war, dass das erste Tor zum 10:23 durch Kathrin Enders per Siebenmeter fiel. Bis zum 14:30-Endstand durch Löber gelangen der SHG nur drei Tore aus dem Spiel heraus.

Hofgeismar/Grebenstein:Heimberg - Rehrmann, Eckhardt, Masannek (1), Rühl (1), Rietschel, Schönhals, Sohn, Göttlicher (5), Klapp (1), Enders (4/4), Hübner (2), Grede.

Reinhardswald: Hanses, Seifert - Dippel, Krause (3), Lange (1), Chudigiewitsch (2), Grohmann (1), A. Seitz (5), C. Seitz (4), Kompa (8/3), Löber (6).

Wesertal II - Eintracht Baunatal 22:27 (11:17).Etwas zu stark war der Spitzenreiter GSV Eintracht Baunatal für die HSG Wesertal II, die mit 22:27 unterlag. Die mit einigen gesundheitlich angeschlagenen Spielerinnen ins Spiel gegangenen Wesertalerinnen kamen gut ins Spiel und führten mit 5:4. Danach gab es zu viele technische Fehler, die die Eintracht zu einer 9:5-Führung nutzte. Die Gastgeberinnen fingen sich aber wieder und verkürzten auf 10:13, bevor die Gäste bis auf 10:17 wegzogen. Nach dem klaren 11:17-Pausenrückstand lieferte die HSG-Zweite dem Favoriten einen offenen Schlagabtausch. Sie konnte bis auf vier Tore herankommen. Doch in den letzten zehn Minuten häuften sich wieder die technischen Fehler. Dafür kämpften sie bis zum Schluss und wurden immerhin mit einer um ein Tor gewonnenen Halbzeit belohnt.  zmw

Wesertal II:Hennecke - N. Schilke (1), C. Schilke (1), Cohaus, Jakob (7), P. Schilke (3), C. Przyludzki (3), Betker, Eckert, K. Köster, Meth (7/5).

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