Frauenhandball: Wesertal unterliegt Heiligenrode

Weiter ohne Punkt: SHG Hofgeismar/Grebenstein kann wieder nicht gewinnen

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Durchgesetzt: Vanessa Klapp von der SHG kommt hier frei zum Wurf. Zum ersten Punktgewinn reichte es dennoch nicht für die SHG.

Hofgeismar. Jeweils klare Niederlagen kassierten die beiden heimischen Frauenhandball-Bezirksoberligisten SHG Hofgeismar/Grebenstein und HSG Wesertal II. Die HSG Reinhardswald war spielfrei.

Hofgeismar/Grebenstein - Ederbergland 12:24 (6:11). Enttäuschend verlief das Heimspiel der SHG Hofgeismar/Grebenstein, die auch dem bis dahin Drittletzten HSG Ederbergland nichts entgegenzusetzen hatte und hoch mit 12:24 verlor. Vor allem der Start misslang völlig, weil die Angreiferinnen einfach das Tor nicht trafen.

So dauerte es bis zur 23. Minute, ehe der Nachwuchsspielerin Celine Gundlach der erste Treffer gelang. Die Gäste hatten bis dahin schon neun Tore erzielt. Immerhin lief es nach dem ersten Treffer besser. Annika Rehrmann, Jenny Hübner per Siebenmeter und erneut Gundlach verkürzten auf 4:9. Mit einem Rückstand von fünf Toren ging es in die Pause.

Nach der Pause hielt die SHG diesen Rückstand bis zum 8:13, ehe die Gäste über 9:19 bis auf 12:24 wegzogen. Die SHG wartet damit auch nach dem 14. Saisonspiel auf den ersten Punktgewinn.

SHG: Mander - Gerland, Rehrmann (1), Eckhardt, Gundlach (3), Masannek (1), Rühl (2), Schönhals, Sohn, Göttlicher, Franz, Klapp (1), Enders, Hübner (4/1).

Heiligenrode - Wesertal II 29:22 (12:9). Erneut mit einem Minikader von nur einer Wechselspielerin und ohne eine echte Kreisläuferin ging die HSG Wesertal II in das Spiel beim Spitzenreiter TSV Heiligenrode. Daher ist die 22:29-Niederlage durchaus hoch zu bewerten. Rechtsaußen Annika Seitz nahm die Kreisläuferinnenposition ein und zeigte dabei Allrounderqualitäten.

Um sich die Kräfte besser einzuteilen, versuchte die HSG-Zweite, ihre Angriffe lange auszuspielen. Das ging zunächst auf. Die starke linke Seite mit Joleyn Martin und Lina Jakob sowie Pauline Schilke und Clara Przyludzki trugen zu einer 7:5-Führung bei. Nach dem Ausgleich nutzten die Gastgeberinnen eine Überzahl und gingen mit 9:7 in Führung, die sie noch auf 10:7 ausbauten.

Mit zwei verwandelten Siebenmetern hielt Pauline Schilke ihre Mannschaft bis zur Pause im Spiel. Auch nach der Pause blieben die Gäste durch die Treffer von Martin bis zum 18:15 dran. Durch nicht konsequent genutzte Chancen setzte sich der Favorit auf 22:15 ab.

Martin und Seitz verkürzten noch einmal auf 22:17, ehe der TSV auf 29:19 wegzog. Die HSG zeigte aber noch einmal Moral und konnte eine Resultatsverbesserung erzielen. Eine starke Leistung zeigte Torhüterin Laura Aßhauer, die drei von sechs Strafwürfen parierte.

Wesertal II: Aßhauer - Seitz (2), Jakob (1), P. Schilke (7/6), C. Przyludzki (2), Martin (8/2), J. Kranz (1), Houseman (1). (zmw)

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