Bezirksoberliga, Frauen: „Lahme“ Bad Wildungerinnen gewinnen Derby mit 20:15

Merhof zur Heldin „geschossen“

Pure Entschlossenheit im Gesichtsausdruck: (von links) Petra Schultheis, Elisabeth Markovic (beide Külte), Julia Cramer, Malina Straßer (beide Bad Wildungen) und Sandra Schmale (Külte). Foto:  Hedler

Bad Wildungen. Den erwarteten Heimsieg, der aber nicht einfach errungen wurde, gab es im Handball-Derby der Frauen-Bezirksoberliga in Wildungen: Der Tabellenzweite HSG setzte sich mit 20:15 (10:7) gegen das Tabellenschlusslicht TV Külte durch.

Bad Wildungen tat sich schwer, ins Spiel zu kommen, und agierte laut Co-Trainerin Cathrin Gellert regelrecht lahm. Gerade auf Seiten der Gastgeberinnen machten sich die vielen Ausfälle bemerkbar. Unterstützung bekam die HSG auf Grund des akuten Spielermangels von der A-Jugendlichen Julia Appel und der ehemaligen Spielerin Carolin Siebert. Külte gelang zu Beginn die 1:0-Führung, bevor die Badestädterinnen durch gute Tempogegenstöße auf 4:1 davon zogen. „Das war nicht das allerbeste Spiel“, gestand Cathrin Gellert ein.

Die Gäste standen gut in der Abwehr und auch Kültes Torfrau Sandra Merhof zeigte eine überragende Leistung. „Wir haben sie quasi zur Heldin geschossen“, erklärte Cathrin Gellert. Den Badstädterinnen gelang es nicht, sich entscheidend abzusetzen und so kamen sie über einen 10:7- Halbzeitstand nicht hinaus.

In der zweiten Hälfte drückte die HSG weiter aufs Tempo. Vor allem die neunfache Torschützin Alexandra Eder auf Wildunger Seite machte ein hervorragendes Spiel und trug entscheidend zum 20:15-Sieg für die Badstädterinnen bei.

Trotz Niederlage zeigte sich TVK-Trainer Jürgen Mosch nicht ganz unzufrieden: „Sandra Merhof hat heute ein super Spiel gemacht. Und insgesamt war es in dieser Serie das beste Auswärtsspiel. Die Mannschaft hat gut zusammen gespielt und hat gezeigt, dass sie sich noch nicht aufgegeben hat.“ (kwx)

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