Frauenhandball: Spitzenreiter der Bezirksoberliga empfängt Vierten Dittershausen

SHG muss auf der Hut sein

Am Gegner vorbei: Reinhardswalds Anne Krause (rechts) kann hier den Ball abfangen und klären. Auch gegen Zwehren/Kassel II muss sie am Sonntag aufmerksam sein, um die Kreise des Gegners zu stören. Foto: Kaliske

Hofgeismar. In eigener Halle punkten wollen die beiden heimischen Frauenhandball-Bezirksoberligisten SHG Hofgeismar/Grebenstein und HSG Reinhardswald.

Hofgeismar/Grebenstein - Dittershausen, Samstag, (15 Uhr), Kreissporthalle Hofgeismar. Mit dem Heimspiel gegen den Tabellenvierten TSG Dittershausen kann die SHG Hofgeismar/Grebenstein dem Aufstieg noch etwas näher kommen. Neun Punkte trennen beide Mannschaften und die SHG könnte bei einem weiteren Sieg einen möglichen Verfolger endgültig abschütteln. Es ist das 13. Saisonspiel des Spitzenreiters und sollte gerade vor eigenem Publikum nicht zu einem Stolperstein werden.

Das Selbstvertrauen sollte bei beiden Mannschaften groß sein. Die SHG fand in ihrem ersten Spiel des neuen Jahres bei der HSG Baunatal gleich zu ihrer Form des ersten Halbjahres und erreichte einen ungefährdeten 26:17-Sieg. Im Hinspiel bei der TSG gab es mit dem 26:14 einen noch höheren Sieg. Der 24:10-Kantersieg der Dittershäuserinnen bei Fuldatal/Wolfsanger sollte aber eine Warnung sein, diese Mannschaft nicht zu unterschätzen. Tritt die SHG jedoch ähnlich konzentriert wie in den bisherigen Spielen auf, sollten die Punkte erneut in Hofgeismar bleiben.

Reinhardswald - Zwehren/Kassel II, Sonntag, (17 Uhr), Trendelburg. Vor einer schweren, aber durchaus machbaren Aufgabe steht die HSG Reinhardswald in ihrem Heimspiel gegen die HSG Zwehren/Kassel II. Trotz der 26:29-Niederlage im ersten Spiel des neuen Jahres beim Neuling Ederbergland zeigte sich HSG-Trainerin Sonja Schindehütte nicht unzufrieden mit dem Auftreten ihrer Mannschaft. Nun kommt mit den Zwehrenerinnen ein starker Aufsteiger, der mit einem souveränen 29:18-Erfolg beim Schlusslicht Escherode gut ins neue Jahr startete. Die auf Rang acht liegenden Reinhardswälderinnen benötigen schon einen wirklich guten Tag, um gegen den Tabellenfünften punkten zu können, der nach Minuspunkten die zweitbeste Mannschaft ist. Sie setzen dabei natürlich auf den Heimvorteil. Bei der 18:23-Niederlage im Hinspiel war die HSG nicht chancenlos, aber unter dem Strich nicht stark genug. Diese fehlenden paar Prozente sollen nun im Rückspiel für ein besseres Ergebnis sorgen. (zmw)

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