Handball-Bezirksoberliga, Frauen: TV Külte vor fast unlösbarer Aufgabe in Lohfelden

Schlusslicht reist zum Tabellenführer

Korbach. Tabellenführer gegen Schlusslicht – die Handballerinnen des TV Külte gehen auch am 13. Spieltag der Bezirksoberliga als Außenseiter ins Rennen. Am Sonntag ab 15.30 Uhr tritt das Team beim souveränen Spitzenreiter Lohfelden/V. an. Die HSG Bad Wildungen erwartet am Sonntag ab 18 Uhr die HSG Hofgeismar/G. zum Verfolgerduell in der Sporthalle der Ense-Schule.

HSG Lohfelden/Vollmarshausen - TV Külte. Die Vorzeichen für die Gäste deuten klar auf eine weitere Niederlage hin. Nach der derzeitigen Leistungsstärke trennen beide Mannschaften mehr als nur eine Klasse. Bereits das Heimspiel ging für die Waldeckerinnen mit 19:30 verloren. Dennoch wollen die Külterinnen nicht unter die Räder kommen – dafür darf der TV aber den Start nicht wieder verschlafen, wie zuletzt gegen die HSG Baunatal.

„Wir fahren nach Lohfelden, um weiter dazu zu lernen. Mit einer knapperen Niederlage wie im Hinspiel wäre ich sicherlich schon zufrieden“, stapelt Trainer Jürgen Mosch tief. „Dazu muss die Mannschaft vollzählig und gewillt sein, an ihre Leistungsgrenze zu gehen.“

HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim - HSG Hofgeismar/Grebenstein. Gegen den Tabellennachbarn sieht die personelle Lage der Badestädterinnen etwas besser aus als zuletzt gegen Külte. Heike Albus nach ihrer Grippe und Emily Findeisen nach ihrer Blinddarm-Operation stehen wieder zur Verfügung. Außerdem ist Friederike Stock von ihrem Auslandsaufenthalt zurückgekehrt. Nichts desto trotz wird es sehr schwierig werden gegen Hofgeismar. „Wir müssen versuchen, die klaren Chancen gegen die gute Torhüterin Annika Erbuth zu nutzen. Im Hinspiel hat sie uns zu oft den Zahn gezogen. Wir können nur punkten, wenn die Mannschaft alles abruft und bis zum Schlusspfiff alles gibt“, erklärt Bad Wildungens Co-Trainerin Cathrin Gellert.

Individuell haben die Gastgeberinnen zwar Vorteile, aber Routine und Erfahrung sprechen für Hofgeismar. „Unterschätzen dürfen wir sie auf keinen Fall“, mahnt Gellert, die mit ihrem Team im Hinspiel knapp mit 25:26 verlor. (kwx)

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