Frauenhandball: Reinhardswald schlägt Külte, SHG gewinnt in Waldau

HSG siegt im Kellerduell

Schön frei gespielt: Catharine Lange kommt hier frei vor dem Külter Tor zum Wurf. Steffi Heuer (hinten) schaut, ob der Ball auch ins Netz geht. Foto: Rieß

Hofgeismar. Es war ein erfolgreicher Spieltag für die beiden heimischen Vertreter in der Frauenhandball-Bezirksoberliga, denn sowohl die SHG Hofgeismar/Grebenstein als auch die HSG Reinhardswald gewannen. In der Bezirksliga A gab die HSG Wesertal II ihr Spiel beim Spitzenreiter HSG Zwehren/Kassel II wegen Personalmangels kampflos ab.

Waldau II - Hofgeismar/Grebenstein 17:19 (8:8). Dank eine kämpferisch guten Leistung und einer überzeugenden Defensive kam die SHG zu einem knappen 19:17-Erfolg beim Tabellensiebten TuSpo Waldau II. Der Beginn verlief für die Gäste jedoch alles andere als nach Wunsch und sie lagen mit 0:4 zurück. Danach zeigte die SHG aber Moral. Sie kämpfte sich gestützt auf eine gute Torhüterin Michelle Mander ins Spiel zurück und schaffte kurz vor der Halbzeitpause den 8:8-Ausgleich.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sorgte die sichere Siebenmeterschützin und Rückraumwerferin Alisa Paparella für eine zwischenzeitliche 13:9-Führung. Danach vergaben die Gäste aber einige gute Chancen, so dass Waldaus Zweite sich wieder herankämpfte. Mehr als das Verkürzen auf zwei Tore ließ die kompakte SHG-Abwehr aber nicht mehr zu. Tore Hofgeismar/Grebenstein: Paparella (9), Sachse (4), Kaczor, Erger, Fehling (je 2).

Reinhardswald - Külte 20:19 (13:10). Ende gut, alles gut - so kann das Fazit aus dem Kellerduell zwischen der HSG Reinhardswald und dem TV Külte lauten, das die HSG als Tabellenzehnte und Vorletzte gegen das Schlusslicht knapp mit 20:19 gewann. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung in einem kampfbetonten Spiel, bei dem die Gastgeberinnen einen höheren Sieg vergaben. Dabei überzeugte vor allem die Abwehr und Torhüterin Nadine Seifert mit drei gehaltenen Siebenmetern.

Nach einem 5:7-Rückstand zog die HSG ein schnelles Tempospiel auf und wurde mit einer 13:10 Halbzeitführung belohnt. 13 richtig starke Minuten nach der Pause ohne Gegentor ließen den Vorsprung auf 17:10 anwachsen. Danach spielten die Reinhardswälderinnen aber zu hektisch und warfen zu überhastet auf das Tor. Die Folge war, dass die Gäste noch einmal gefährlich bis auf ein Tor herankamen.

Reinhardswald: Seifert - Seitz (5), Heuer (3), Wegner (3), Krause (6), Lange (3), Schildknecht, Austermühle, Hertkorn, Kirchhof. (zmw)

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