Frauenhandball: Reinhardswald wieder im Abstiegskampf

Souveräner SHG-Sieg

Fügt sich gut ins SHG-Team ein: Auch in ihrem zweiten Spiel bei den Frauen konnte sich die A-Jugendliche Lea Deichmann in die Torschützenliste eintragen.

Hofgeismar. Am drittletzten Spieltag in der Frauenhandball-Bezirksoberliga unterlag die HSG Reinhardswald der HSG Fuldatal/Wolfsanger mit 19:25. Dagegen kam die SHG Hofgeismar/Grebenstein zu einem leichten 21:13-Erfolg beim Letzten TV Külte. In der Bezirksliga A gewann die HSG Wesertal II beim Schlusslicht SVW Ahnatal deutlich mit 25:17 und festigte damit ihren vierten Platz. Von diesem Spiel wurde kein Bericht übermittelt.

Külte - Hofgeismar/Grebenstein 13:21 (4:11). Einen standesgemäßen 21:13-Erfolg feierte die SHG Hofgeismar/Grebenstein beim Letzten TV Külte. In diesem Spiel verlief nur die Anfangsphase ausgeglichen. Danach setzte sich die SHG immer weiter bis auf sieben Tore zur Halbzeitpause. Külte versuchte über zunehmende Härte dagegenzuhalten. Dabei wurden aber zwei TV-Spielerinnen noch vor der Pause mit Rot vom Platz gestellt.

Angesichts der harten Spielweise der Gastgeberinnen ging es in der zweiten Halbzeit darum, das Spiel verletzungsfrei zu überstehen. Dies gelang in einer allerdings sehr mäßigen Halbzeit, in der eine weitere Külter Spielerin noch Rot sah. Erfreulich war der erste Einsatz von Jugendspielerin Hanna Boland, die sich immerhin dreimal in die Torschützinnenliste eintragen konnte.

Hofgeismar/Grebenstein: Erbuth (1. Halbzeit), Mander (2. Hz.) – Scholz (4), Fehling (1), Franz, Paparella (3), Kaczor (2), Sachse (3), Kompa (1), Deichmann (2), Riemer (1), Boland (3), Feige (1).

Reinhardswald – Fuldatal/Wolfsanger 19:25 (15:11). Durch die 19:25-Heimniederlage gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger muss die HSG Reinhardswald noch um den Klassenerhalt bangen, sollte mehr als eine Mannschaft absteigen. Dabei hatte Reinhardswald einen sehr guten Start hingelegt und mit 8:2 geführt. Diese Führung baute der Achte auf 14:7 aus. Die Abwehr stand gut und vorne wurden gute Spielzüge gelaufen, die auch noch erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Mit der Roten Karte gegen Chris Seitz nach einer Abwehraktion gegen eine Außenspielerin kam ein Bruch ins Spiel der Gastgeberinnen, die aber zur Halbzeitpause immerhin noch mit vier Toren führten. Nach der Pause lief bei den Reinhardswälderinnen aber überhaupt nichts mehr zusammen. So holten die Gäste Tor um Tor auf und zogen nach dem Ausgleich noch bis auf sechs Tore davon. „Die Leistung nach der Pause war desolat, was vier Tore belegen“, zeigte sich HSG-Trainerin Sonja Schindehütte von ihrer Mannschaft in der zweiten Hälfte enttäuscht.

Reinhardswald: Seifert – Schildknecht, Seitz (4), Krause (3), Lange (5), Heuer (6), Wegner, Kirchhof (1), Hertkorn, Austermühle, Wagner, Köster. (zmw)

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