Frauenhandball: Tabellenführer SHG behält weiße Weste – Überraschend klarer Erfolg für Reinhardswald

Mit Unterstützung der Fans zum Sieg

Mitgereiste Fans: Die SHG-Frauen wurden von mehreren Fans begleitet. Auf sie konnte die SHG bauen, wie auch auf Birgit Herbold, die nach einer Pause längeren Pause wieder einmal für die SHG spielte. Foto: Wepler

Hofgeismar. Mit der optimalen Ausbeute von vier Punkten endete der letzte Spieltag der Frauenhandball-Bezirksoberliga vor der Osterpause für die SHG Hofgeismar/Grebenstein und die HSG Reinhardswald.

Reinhardswald - Waldau II 34:24 (20:10). Mit einem vor allem in der Höhe überraschenden 34:24-Sieg über den Vierten TuSpo Waldau II gelang der HSG Reinhardswald ein großartiger Abschluss vor eigenem Publikum. Grundlage des Erfolgs war eine hervorragende erste Halbzeit. Nach einem verhaltenem Beginn ließen die Gastgeberinnen Waldau keine Chance mehr. Eine gut haltende Nadine Seifert leitete mit weiten Bällen viele schöne Tempogegenstöße ein, mit denen die HSG von 7:5 bis auf 20:10 davonzog. In den ersten zehn Minuten nach der Pause fühlten sich die Reinhardswälderinnen zu sicher, so dass die Gäste auf sieben Tore herankamen.

Nach einer Auszeit setzte sich die HSG aber bis zur 50. Minute wieder auf zehn Tore ab und hielt diesen Vorsprung bis zum Ende.

Reinhardswald: Seifert - Austermühle, Dippel (1), Heuer (6), Hertkorn, Kirchhof, Krause (7), Löber (10), Schildknecht, Seitz (9), Wegner (1).

Ederbergland - Hofgeismar/Grebenstein 22:25 (14:14). Die SHG Hofgeismar/Grebenstein hat nach einer guten kämpferischen Leistung ihre weiße Weste mit einem 25:22-Erfolg beim starken Aufsteiger HSG Ederbergland gewahrt. Nach einem ausgeglichenen Beginn mit dem 2:2 bekam der frischgebackene Landesligaaufsteiger das Spiel besser in den Griff und warf einen Vorsprung von drei Toren heraus. Die Gastgeberinnen nutzten aber die nicht konsequente Abwehrarbeit der Gäste und blieben auf Schlagdistanz. Durch das etwas rustikale Spiel der HSG verlor die SHG etwas den Faden und musste sich zur Pause mit einem 14:14-Unentschieden begnügen.

Ederbergland erwischte nach der Pause den besseren Start und profitierte dabei auch vom Wurfpech der Gäste. Diese stabilisierten sich aber in der Abwehr, konnten auf die lautstarke Unterstützung der mitgereisten Fans zählen und gingen in der 40. Minute wieder in Führung gehen. In den letzten 20 Minuten gab der Tabellenführer diesen Vorsprung nicht mehr ab und kam zu einem hart erkämpften, aber verdienten Sieg. Ein gelungenes Comeback feierte die in der zweiten Halbzeit eingewechselte Birgit Herbold. SHG: Mander (1. Halbzeit), Erbuth (2. Hz.) - Scholz (5), Rietschel (4), Franz, Paparella (6), Boland (2), Sachse (3), Kaczor (2), Erger (3), Peucker, Pohlmann, Herbold. (zmw)

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