Frauenhandball: Reinhardswald und Wesertal II bleiben so gut wie sicher in der Bezirksoberliga

Wichtige Punkte für den Klassenerhalt

Feste Größe: Chris Seitz war wieder eine der eifrigsten Torewerferinnen bei Reinhardswald. Foto: Hofmeister

Hofgeismar. Die Handballerinnen von Wesertal II haben mit einem Remis, die von Reinhardswald mit einem Sieg den Verbleib in der Bezirksoberliga fast sicher. Letzter können sie nicht mehr werden, allerdings hängt die zahl der Absteiger auch davon ab, was „von oben“ kommt, welche Landesliga-Absteiger also aus dem Bezirk kommen

Reinhardswald - Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II 30:27 (12:14). Durch eine furiose Schlussviertelstunde wandelte die HSG Reinhardswald gegen die Bad Wildungerinnen einen 18:22-Rückstand in einen 30:27-Sieg um. Damit machten die Gastgeberinnen den vermutlich entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt. „Wir sind überglücklich über diesen Sieg, den wir mit einem unglaublichen Siegeswillen gegen einen wirklich starken Gegner erzielt haben“, zeigte sich HSG-Trainer Jörn Fülling von seiner Mannschaft begeistert.

Dabei hatte es lange nicht nach einem solchen Ende ausgesehen. Schon in den ersten zehn Minuten legten die Gäste immer ein Tor vor. Danach unterliefen den Reinhardswälderinnen viele Ballverluste. Dazu offenbarte die Deckung große Lücken, die die Wildungerinnen zu einer 8:4-Führung nutzten. Durch eine Abwehrumstellung und mehr Konzentration im Angriff schafften die Gastgeberinnen nicht nur den Ausgleich, sondern gingen sogar mit 12:11 in Führung, bevor den Gästen drei Tore in Folge zur Pausenführung gelangen.

Nach der Pause setzten sich die Gäste durch starke Einzelaktionen und ein druckvolles Positionsspiel auf 22:18 ab. Reinhardswald steckte aber nie auf. Die Abwehr wurde immer stabiler und vorne nutzte die HSG nun ihre Chancen. Elf Minuten vor Schluss gelang der Ausgleich zum 23:23 und in den letzten vier Minuten setzte sich der Achte auf 30:27 ab.

Reinhardswald: Seifert, Alberding - Köster, Ickler, Krause (5), Lange (3), Grohmann (2), Löber (4), Kirchhof (1), Dippel, Seitz (6), Heuer (9).

Wilhelmshöhe - Wesertal II 25:25 (12:14). Mit dem 25:25-Remis beim Schlusslicht TSG Wilhelmshöhe holte die HSG Wesertal II den ersten Punkt im neuen Jahr und kann zumindest nicht mehr auf den letzten Platz zurückfallen. Ohne die erkrankte Katharina Kranz starteten die Gäste mit drei Rückraumtoren und einer 4:1-Führung gut in die Partie. Danach machte der HSG-Zweiten eine Umstellung der TSG auf eine 5:1-Deckung Probleme. Der Tabellendrittletzte tat sich nun schwer mit dem Erzielen von Toren, konnte aber nach einem zwischenzeitlichen Ausgleich dennoch mit einer 14:12-Führung in die Pause gehen.

In der zweiten Halbzeit mussten die Gäste zunächst das 15:15 hinnehmen, ehe sie sich auf 21:17 und 23:19 absetzten. Ein Einbruch in den letzten zehn Minuten ließ Wilhelmshöhe herankommen. Zwei Unterzahlsituationen in der spannenden Schlussphase kosteten schließlich einen doppelten Punktgewinn.

Wesertal II: Aßhauer - S. Leibecke (5), Cha. Schilke, P. Schilke, Chr. Schilke, Martin (6/4), Rankl (2), Gorny, Jörn (2), I. Riedel (2), Herbold (8/1). (zmw)

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