HSG Bad Wildungen ärgert Spitzenreiter Lohfelden

Lass mich durch: Die Wildungerin Nathalie Beckmann (rechts) setzt sich gegen Bianca Forster (Lohfelden) durch. Foto:  Kares

Bergheim. Die HSG Bad Wildungen II hat in der Handball-Bezirksoberliga der Frauen einen 25:23 (11:13)-Sieg gegen Spitzenreiter Lohfelden/Vollmarshausen eingefahren.

Die Zuschauer sahen ein spannendes Spiel: Lohfelden landete den ersten Treffer und Bad Wildungen zog nach (1:1). Das wiederholte sich bis zum 7:7 - die Gäste legten vor, die heimische HSG legte nach. Weil die Abwehr der Gastgeberinnen aber nicht konstant genug stand, gelang es Lohfelden, sich bis zur Halbzeit auf 13:11 abzusetzen.

In der zweiten Hälfte kam die heimische HSG gut ins Spiel und kämpfte sich bis zum 14:14 heran. Dann aber zeigte sich wieder dasselbe Bild wie in der ersten Halbzeit: Lohfelden führte, Bad Wildungen glich aus. Gegen Ende des Spiels stabilisierten sich die Badestädterinnen und fuhren - auch dank der besseren Kondition im Schlussspurt - einen 25:23-Sieg ein. „Zehn Minuten vor Schluss hat man Lohfelden angesehen, dass sie nicht mehr konnten. Die wollten nur noch Tore machen und haben ihre Abwehr vernachlässigt“, sagte Bad Wildungens Trainerin Susanne Bachmann. Deshalb lautete die klare Ansage ans Team: „Ihr müsst nur noch den Ball bekommen und die Tore machen.“ Zwar leistete sich ihre Mannschaft kleine Fehler im Angriff, setzte aber dennoch die Forderung der Trainerin um. „Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft.“ Bachmann freute sich auch, weil ihre drei jüngsten Feldspielerinnen mehr als die Hälfte der Tore erzielten.

Tore für Wildungen: Nina Albus 8, Cramer 3, Stockschläger 4, Heike Albus 1, Eder 1, Naumann 2, Amberg 2, Beckmann 3, Findeisen 1. (kwx)

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