Frauenhandball-Bezirksoberliga: Reinhardswald und Hofgeismar/Grebenstein auswärts gefordert

Für SHG und HSG zählen nur Siege

Hofgeismar. Im Mittelpunkt des kommenden Spieltags in der Frauenhandball-Bezirksoberliga steht das Verfolgerduell zwischen dem Zweiten HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim und dem Dritten SHG Hofgeismar/Grebenstein. Um Punkte gegen den Abstieg geht es für die HSG Reinhardswald beim TuSpo Waldau II.

Waldau II - Reinhardswald, Samstag, (18 Uhr), Sporthalle Waldau. Im Spiel beim TuSpo Waldau II geht es für die HSG Reinhardswald darum, ein weiteres Abrutschen in der Tabelle zu verhindern. Noch liegt die HSG auf dem achten Platz, doch der Vorsprung auf den auf Rang zehn liegenden Landesligaabsteiger beträgt nur einen Punkt. In Waldau müssen die Reinhardswälderinnen mehr Konstanz in ihr Spiel bekommen, denn bei der letzten 17:25-Heimniederlage gegen die SVH Kassel baute die HSG nach einer starken ersten Halbzeit doch stark ab. Auch der TuSpo verlor sein letztes Spiel vor zwei Wochen mit 17:24 beim Ersten Lohfelden/Vollmarshausen und steht gerade gegen einen Mitkonkurrenten in eigener Halle unter Druck. Aufgrund des Heimvorteils ist Waldaus Zweite wohl leicht favorisiert. Die HSG will sich hingegen für die 20:22-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren.

Bad Wildungen/Frierichstein/Bergheim - Hofgeismar/Grebenstein, Sonntag, 18 Uhr, Enseschule Bad Wildungen. Für die SHG Hofgeismar/Grebenstein wird es im Spiel bei der HSG Bad Wildungen/Frierichstein/Bergheim bereits um die allerletzte Chance gehen, eventuell noch um die Tabellenspitze mitzuspielen. Durch die knappe Niederlage beim Vierten SVH Kassel und das völlig unerwartete 25:25 in eigener Halle gegen den Neunten Dittershausen hat die SHG zum Rückrundenstart ordentlich an Boden gegenüber dem Spitzenreiter Lohfelden/Vollmarshausen verloren. Der Vorsprung auf die Spitze beträgt nämlich bereits fünf Punkte. So wäre nach einer weiteren Niederlage und wohl auch schon ein Unentschieden höchstens noch der zweite Platz realistisch und der dritte Platz durch die Harleshäuserinnen arg gefährdet. Die gleiche Zahl an Pluspunkten, aber zwei Minuspunkte weniger auf dem Konto haben die Waldeckerinnen, die ebenfalls gewinnen müssen. Auch sie zeigten sich bei ihrem letzten Spiel beim 20:15 gegen den Letzten Külte nicht gerade in Bestform, mussten in dieser Partie aber auch mehrere Stammspielerinnen ersetzen. Die SHG muss sich auf jeden Fall steigern. Gelingt dies, könnte es wieder ähnlich eng zugehen wie beim 26:25 im Hinspiel und den beiden Unentschieden aus der Vorsaison. (zmw)

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