Fragen und Antworten zum Fusionshandballtag: Fulda rückt hinzu

Handballkreis Melsungen-Hersfeld: Bezirk wird vergrößert

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Aus zwei wird eins: Die Handball-Bezirke Melsungen-Hersfeld und Fulda wollen am Freitag fusionieren.

Schwalm-Eder. Geht es nach dem Handballportal Sis, braucht der Fusionshandballtag der Bezirke Melsungen-Hersfeld und Fulda am Freitag (19 Uhr in Bad Hersfeld) gar nicht stattzufinden. Denn der Ergebnisdienst weist für die nächste Serie bereits den neuen Bezirk Melsungen-Fulda aus. Die Fusion der beiden gilt als Formsache. Unsere Fragen und Antworten zu dem Thema.

Warum fusioniert der Handballkreis Melsungen-Hersfeld mit Fulda?

Die Initiative ging von den Osthessen aus. Denn im vermutlich kleinsten Handball-Bezirk Deutschlands nehmen nur noch elf Vereine aktiv am Spielbetrieb teil. Zum Vergleich: Im heimischen Bezirk stehen 36 Vereine im Spielbetrieb. Während die Fusion von Melsungen und Hersfeld im Jahr 2000 vom Hessen Handballverband initiiert wurde, handelt es sich diesmal um eine Fusion von unten.

Der Handball-Bezirk Fulda ist sehr klein. Warum kommt es erst jetzt zu einer Fusion?

Bis vor einigen Jahren wollte sich der Fuldaer Bezirk partout nicht mit einer Fusion beschäftigen, sondern eine Trendwende aus eigener Kraft schaffen. Jetzt bleibt den Osthessen aber kaum noch eine andere Wahl.

Ab wann werden die Bezirksligen zusammengelegt?

Ab sofort, beziehungsweise ab nächster Saison. Dieser Punkt war lange unklar. Denn es gab auch Stimmen, die eine Zusammenlegung erst für die Saison 2017/18 vorgesehen hatten. Stimmt die Versammlung dem Vorschlag zu, wird es aber bereits ab der nächsten Saison eine eingleisige Bezirksliga A und auch eine eingleisige Bezirksliga B geben.

Wieviele Aufsteiger wird es denn aus der Bezirksliga A geben?

Dieser Punkt wird final erst am Freitag entschieden. Derzeit stellen die Bezirksliga Melsungen-Hersfeld und Fulda jeweils einen Aufsteiger. Ob in Zukunft der Erst- und Zweitplatzierte aufsteigen, wird am Freitag entschieden. Sicher ist: Aus der 14er Bezirksliga wird es in der nächsten Serie einen vermehrten Abstieg geben, um auf die Sollstärke von zwölf Mannschaften zu kommen.

Wer rückt aus Fulda in die Bezirksliga A?

Insgesamt nur drei Vereine. Die MSG Fulda/Petersberg II, TLV Eichenzell und die TSG Schlitz spielen künftig in der eingleisigen Bezirksliga A.

Wer wird von der Fusion profitieren?

Vor allem der Fuldaer Bezirk, dessen Vereine zwar nun weitere Fahrten haben, aber dafür auch eine Liga mit einer annehmbaren Mannschaftsgröße. In der vergangenen Saison hatte die Bezirksliga Fulda nur sechs Mannschaften, von denen eine sogar außer Wertung spielte. Trotzdem gab es aus dieser Mini-Liga einen Aufsteiger (siehe anderer Artikel).

Wer wird den neuen Handball-Bezirk anführen?

Vermutlich wird der neue Bezirk, dessen Name noch nicht feststeht, von Melsunger-Hersfelder Seite angeführt. Der Bezirksvorsitzende Uwe Dunkelmann stellt sich zur Wiederwahl.

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