Handball-Bezirksoberligist verliert nur knapp gegen den Favoriten Eschwege mit 29:31

WHO bietet lange Zeit Paroli

Er feierte ein tolles Comeback: Simon Streckhardt, mit 13 Treffern erfolgreichster Torschütze der WHO. Leider reichte es nicht zum Punktgewinn gegen die starken Eschweger. Foto: Eyert

Heringen. Pech für die Handballer der HSG Werra WHO. Sie verloren am Samstag das Heimspiel der Bezirksoberliga gegen den Eschweger TSV knapp mit 29:31 (15:17). Der Gast, der als klarer Favorit in die Partie gegangen war, musste alle Kräfte mobilisieren, um die Punkte zu entführen.

Jörg Fischer ärgert sich hinterher mächtig. „Die Niederlage hätte nicht sein müssen“, sagte der Trainer der WHO, „wir haben zwar großen Kampfgeist gezeigt, haben uns aber vor allem in der zweiten Halbzeit zu viele technische Fehler und Regelfehler erlaubt.“

Deckung ausgetrickst

Bis zum 4:4 nach zehn Minuten verlief die Begegnung ausgeglichen. Dann gelang es den Gastgebern immer wieder, die 5:1-Deckung ihres Gegners auszutricksen. Sie erarbeiteten sich eine Drei-ToreFührung, die bis zum 14:11 (24.) hielt. Die Eschweger reagierten nun. Spielertrainer Uwe Findeisen wechselte sich selbst ein und stellte zugleich seine Abwehr auf 6:0 um.

Die WHO erhielt eine Zeitstrafe, die die Gäste konsequent nutzten. Da zudem der Spielfluss der Hausherren durch Einwechselungen auf der Strecke blieb, lag der ETSV zur Pause mit 17:15 vorne.

Den Beginn der zweiten Halbzeit verschliefen die Gastgeber dann auch noch und ließen den Kontrahenten bis auf 20:25 (45.) enteilen. Doch sie steckten nicht auf, wehrten sich gegen die drohende Niederlage. Sie starteten eine Aufholjagd. Ihr Rückstand verringerte sich. Nach 50 Minuten stand es nur noch 24:26, kurz darauf hatte die WHO beim 28:29 den Anschluss endgültig geschafft. Mehr wäre möglich gewesen, wenn die Chancenverwertung in dieser Phase noch besser gewesen wäre.

Offene Manndeckung

In der Schlussphase agierte das Heimteam mit offener Manndeckung, konnte aber daraus keinen Profit schlagen. Ein gelungenes Comeback feierte Außenspieler Simon Streckhardt, der auch erfolgreichster Torschütze seiner Mannschaft war. (pf/red)

HSG Werra WHO: Ißleib - Krause, Witzel (2), Nitsche, Reim, Claus, Bommer (4), Wolf, Strümpf, Schramm (5), Heer, Streckhardt (13/5), Schneider (5).

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