Derby, dritter Versuch: WHO erwartet am Sonntag Schenklengsfeld

Einsatz fraglich: Felix Abad von der SG Schenklengsfeld. Im Hintergrund WHO-Spieler Sebastian Wolf. Foto: Eyert

Obersuhl. Es ist der dritte Versuch: Am Sonntag stehen sich in Obersuhl die HSG Werra WHO und die SG Schenklengsfeld im Nachbarschaftsderby der Handball-Bezirksoberliga gegenüber. Anpfiff ist um 17.30 Uhr. Einige Stichworte zum Spiel.

DER DRITTE VERSUCH 

Das Duell, das eigentlich auf den 11. Oktober 2014 terminiert war, wurde seinerzeit kurzfristig verlegt (zunächst hatte Schenklengsfeld einer Verlegung nicht zugestimmt), weil die WHO stark ersatzgeschwächt war. Neuer Termin: 18. Januar. Doch auch diesmal musste die Partie abgesagt werden. WHO-Spieler Max Rimkus war tags zuvor beim Spiel gegen Neuhof zusammengebrochen, hatte in der Halle einen plötzlichen Herztod erlitten, diesen aber glücklicherweise überlebt. Er war anschließend im Hersfelder Klinikum für einige Wochen ins künstliche Koma versetzt worden.

Der 22-Jährige befindet sich mittlerweile in einer neurologischen Spezialklinik in Bad Wildungen in der Reha. Nach Angaben seines Vaters macht er erste Fortschritte. „Er ist auf einem guten Weg“, sagt Michael Rimkus.

DIE AKTUELLE FORM 

Drei Siege in Folge und eine Niederlage stehen für die WHO nach der Winterpause in der Bilanz. Schenklengsfeld ist ebenfalls gut drauf - und in der Rückrunde sogar noch ungeschlagen. Zwei Siege und zwei Unentschieden belegen das.

DER TABELLENSTAND 

Die WHO steht auf einem guten vierten Platz. Und auch mit Schenklengsfeld geht es bergauf. Die Mannschaft von Spielertrainer Sascha Kepert hat sich auf Rang sieben verbessert. Einen klaren Favoriten gibt es am Sonntag sicher nicht. Der Heimvorteil könnte am Ende aber den Ausschlag für Gastgeber WHO geben. „Beide Mannschaften sind gut drauf. Beide sind heiß auf das Derby. Es wird ein intensives Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheiden werden“, sagt WHO-Trainer Jörg Fischer.

So sieht es auch Sascha Kepert, der Spielertrainer der Gäste. „Es wird ein heißer Tanz. Wir sind auswärts zwar nicht so stark wie zu Hause, aber ich traue uns einen Sieg zu. Im letzten Jahr ist uns das in Obersuhl ja auch geglückt“, sagt der erfahrene Torhüter. Man gehe jedenfalls mit viel Selbstvertrauen ins Derby.

DIE LETZTEN DUELLE 

Schenklengsfeld entschied in der vergangenen Saison beide direkte Duelle für sich. Kurios: Während in der Saison 2012/2013 beide Spiele an Schenklengsfeld gingen, hatte 2011/2012 wer das bessere Ende für sich? Keiner. Beide Vergleiche endeten unentschieden.

DAS PERSONAL 

Gastgeber WHO geht komplett ins Spiel. Schenklengsfeld bangt derweil um Leistungsträger Felix Abad, der sich eine Knieverletzung zugezogen hat. „Er ist einer, der im Derby den Unterschied machen könnte“, sagt Kepert sorgenvoll.

Von Sascha Herrmann

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