Bezirksoberliga: Ost-/Mosheim muss Proll stoppen – Böddiges Paar ist gesperrt

Derby: Eine Serie wird reißen

Augen zu und durch: Ost-/Mosheims Matthias Helferich (links) und Wollrodes Matthias Proll. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Gleich zwei Derbys stehen dieses Wochenende in der Handball-Bezirksoberliga der Männer an. Der TSV Ost-/Mosheim empfängt den TSV Wollrode und die MSG Körle/Guxhagen bekommt es mit der ESG Gensungen/Felsberg II zu tun.

TSV Ost-/Mosheim - TSV Wollrode (Sa. 19.30 Uhr). War das Duell in der Hinrunde noch ein Kampf von zwei Aufstiegsaspiranten, sind die Rollen nun klar verteilt. Dies ist für OMO-Coach Mario Lubadel allerdings kein Grund, den Gegner zu unterschätzen. „Wollrode hatte eine Menge Verletzungspech. An einem guten Tag sind sie aber gefährlich, besonders wenn sie als Außenseiter in die Partie gehen.“ Sein Gegenüber Kalli Wolff fühlt sich in dieser Rolle sichtlich wohl: „Wir haben nichts zu verlieren.“ Zudem warnt er vor dem schnellen Umschaltspiel der Gastgeber und fordert ein gutes Rückzugsverhalten von seiner Mannschaft. Im Angriff der Blau-Weißen wird es auf die Treffsicherheit des Rückraums um den ehemaligen Ostheimer Matthias Proll ankommen.

MSG Körle/Guxhagen - ESG Gensungen/Felsberg II (So. 17 Uhr). „Gensungen hat im Moment einen Lauf, aber wir unterschätzen sie nicht. Die bessere Deckung kann am Ende ausschlaggebend sein“, sagt MSG-Trainer Olaf Zimmermann. Beide Mannschaften haben in der Rückrunde bisher noch kein Spiel verloren. Doch auch ESG-Coach Philipp Kamm weiß um die Stärke des Gegners und warnt vor ihrer offensiven Abwehr, die viele Fehler erzwingt.

HSG Werra WHO 09 - TSV Eintracht Böddiger (Sa. 17.30 Uhr). Nach den zwei unglücklichen Niederlagen in den vergangenen beiden Spielen muss bei den Felsbergern erst einmal Aufbauarbeit geleistet werden. Zudem muss die Eintracht auf Kreisläufer Matthias Paar verzichten, der gesperrt fehlt. Doch auch die Gastgeber aus Werra, die für TSV-Trainer Mensur Fitosovic Favorit sind, holten nur einen Punkt aus den letzten drei Spielen.

Bezirksoberliga Frauen:

FSG Fulda/Petersberg - TSV Ost-/Mosheim (Sa. 19:30). „Sie haben eine starke Mannschaft, die einen guten Mix aus erfahrenen und jungen Spielerinnen hat. Die Tagesform wird entscheidend sein“, sagt TSV-Coach Wojtek Lalek vor der Partie. Das letzte Aufeinandertreffen entschieden die Hochländerinnen nur knapp mit einem Tor für sich. Für einen Sieg müssen Janet Jordan und Co. vor allem in der Abwehr hellwach sein, da die FSG mit Hannah Scherdin und Marie-Sophie Weitzel einen der stärksten Angriffe der Klasse stellt. (mm)

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