Bezirksoberliga: Böddiger muss sich im Angriff steigern - Kellerduell in Guxhagen

ESG im Derby ohne Keim

Nicht zu halten: Die Qualitäten des schnellen Ostheimer Rechtsaußen Adrian Barbura (am Ball) sind auch im Derby gegen Spitzenreiter ESG Gensungen/Felsberg II gefragt. Foto: nh

Schwalm-Eder. In der Handball-Bezirksoberliga der Männer kommt es im letzten Spiel vor der Winterpause zum Derby zwischen Spitzenreiter ESG Gensungen/Felsberg II und dem TSV Ost-/Mosheim II.

Bezirksoberliga-Herren:

ESG Gensungen/Felsberg II - TSV Ost-/Mosheim II (Sa. 17 Uhr). Der Spitzenreiter aus dem Edertal ist Favorit im Duell mit der Landesliga-Reserve, allerdings haben die Edertaler einige Personalprobleme. Mit Rückraumspieler Ingo Keim (Knieprobleme) fehlt eine wichtige Stütze im rechten Rückraum. Für ihn wird Leon Landesfeind in die Bresche springen. „Wir müssen es jetzt einfach schaffen, die Rückrunde mit einem positiven Ergebnis zu beenden und uns dann in der Winterpause auszukurieren,“ sagt ESG-Übungsleiter Philipp Kamm. Bei einem Sieg können die Edertaler mit einem Zwei-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze überwintern. Die Gäste um Rechtsaußen Adrian Barbura gehen ohne Druck in die Partie. „Wir haben nichts zu verlieren, Gensungen ist Favorit und der Druck liegt bei ihnen“, sagt TSV-Coach Gerd Stöcker.

TSV Eintracht Böddiger - HSG Großenlüder/Hainzell (Sa. 15 Uhr). Nach der herben 46:22-Niederlage gegen Werra sinnt die Eintracht auf Wiedergutmachung. „Wir müssen das Spiel nutzen, um uns zu rehabilitieren,“ erklärt Eintracht Trainer Thomas Griesel und fordert von seinem Team eine Steigerung im Angriff. Besonders die unnötigen Ballverluste durch technische Fehler und unvorbereitete Abschlüsse sollen Nico Brenzel und Co. vermeiden.

MSG Fulda/Petersberg - TSV Wollrode (Sa. 15.45 Uhr). Fulda steht auf dem drittletzten Tabellenplatz, hat aber zuletzt mit dem 27:27-Unentschieden gegen Tabellenführer Gensungen aufhorchen lassen. Dennoch geht das Team von Trainer Mensur Fitosvic als Favorit in die Partie. In der Abwehr müssen die Blau-Weißen vor allem auf die starken Außenspieler Dominik Scholz und Julius Quell aufpassen. In der Offensive müssen Sören Kothe, Hannes Friedrich und Jonas Herlitze mit Druck agieren und mutig in die Lücken stoßen.

Bezirksoberliga-Damen:

FSG Körle/Guxhagen II - HSG Werra WHO 09 (Sa. 15 Uhr). Wichtiges Spiel für den Aufsteiger: Mit einem Erfolg gegen den bislang sieglosen Tabellenletzten können die Guxhagenerinnen den Vorsprung auf das Schlusslicht auf sechs Punkte ausbauen. Bei einer Niederlage beträgt der Abstand nur noch zwei Punkte. Werra hat den schwächsten Angriff der Liga und macht das Spiel sehr langsam. Das müssen Anna-Lena Wagener und Co. nutzen.

TSV Ost-/Mosheim - SV Reichensachsen (Sa. 17 Uhr). Die Hochländerinnen sind Außenseiter in der Begegnung mit dem Tabellenvierten. Zuletzt gewann das Team um Janina Blaufuß allerdings zwei Mal in Folge. Bei einem Sieg überwintert der TSV mit einem ausgeglichenem Punktekonto. Aufpassen muss die-Abwehr der Gastgeberinnen um Sandra Klapdor insbesondere auf Reichensachsen Torjägerin Carolin Heckmann (bereits 71 Saisontore).

TSV Eintracht Böddiger II - TV Alsfeld (Sa. 17.30 Uhr). „Wir wollen unserer Favoritenrolle gerecht werden und auf dem zweiten Platz überwintern,“ erklärte TSV-Trainerin Hannah Puntschuh. Alsfeld ist ein unangenehmer Gegner mit einem starken Angriff. Vor allem Rückraumspielerin Louisa Bonn (47 Saisontore) und Lisa Rüdiger (59) müssen Lena Wude, Nele Konetzka und Miriam Puntschuh stoppen.(mm)

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