Erst nach der Pause dreht die TGR II auf

Neuhof. Mit einem 38:21 (16:13)-Kantersieg kehrten die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II von ihrem Gastspiel beim Tabellenletzten TV Jahn Neuhof zurück. Die Neuhofer stellten für das Team von Coach Frank Hofmann keine Herausforderung dar.

„Denen mangelt es einfach an Qualität für diese Liga“, so das Urteil des TGR II-Trainers. Dennoch hatten die Gastgeber ihre ganz eigene Methode, um sich einen Heimvorteil zu verschaffen. Mit einem Ball, „den sie wohl vorher an der Tankstelle mit 8 bar aufgepumpt haben“, mussten sich die Rotenburger herumschlagen.

Magerer Vorsprung

Für die schwache erste Hälfte war das freilich keine Ausrede. Mit gerade einmal drei Toren Vorsprung ging es in die Pause. Die TGR-Reserve unterschätzte ihren Gegner zunächst und nahm ihn offenbar nicht ernst genug. Schon beim zweiten Treffer wurde gezaubert - er fiel per Kempa-Trick.

„In der Abwehr waren wir einfach nicht aufmerksam genug“, berichtet Hofmann. Er nahm seinen Jungs die fehlende Konzentration aber nicht übel. Gegen einen so schwachen Gegner könne es schon mal passieren, dass man ein Spiel zu sorglos angehe.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Ergebnis ja schließlich doch noch standesgemäß. Die Abwehr der Rotenburger stand nun sicher, zahlreichen Ballgewinnen folgten Tempogegenstöße. Die Ausbeute von 22 Toren in Halbzeit zwei kann sich sehen lassen. Besonders gut funktionierte auch das Zusammenspiel mit den Kreisläufern: René Möller und Daniel Troch erzielten zusammen acht Treffer.

Tore für die TGR II: Ebenhoch 11, Köhler 6, Möller 5, Baumeister 4, Harbusch, D. Troch, J. Troch je 3, Stückrad 2, Schuster 1. (zzc)

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