Handball-Bezirksoberliga  Männer: TGR II gebeutelt, WHO im Fluss

Einsatzbereit und formstark: Im jüngsten Heimspiel gelangen Stefan Ebenhoch elf Treffer. Aber da hatte er noch Fabian Schmitt, Jonas und Daniel Troch sowie Stefan Köhler an seiner Seite. Foto: Walger

Rotenburg. Eine Mannschaft in der Handball-Bezirksoberliga der Männer fährt wohl heftigst dezimiert zum Tabellenführer.

Die zweite hegt die berechtigte Hoffnung, die weiße Rückrunden-Weste sauber zu halten.

Eschweger TSV - TG Rotenburg II (Sa., 18 Uhr). Vieles hätte dafür gesprochen, dass die Rotenburger mit enormem Rückenwind beim Primus in Eschwege antreten. Denn zum einen haben die Schützlinge von TGR-Trainer Frank Hofmann zuletzt den Titelanwärter TV Flieden überraschend geschlagen; zum anderen hatte sich das Team bereits im Hinspiel gegen Eschwege trotz der knappen 26:29-Niederlage teuer verkauft und dabei sogar lange in Front gelegen.

Optimismus verflogen

Doch erneute widrige personelle Umstände lassen bei den Gästen aktuell jeglichen Optimismus verfliegen. Neben den Langzeitverletzten Fabian Degenhardt und Jan Kaufmann müssen die Rotenburger am Samstag aus beruflichen und verletzungsbedingten Gründen auch auf Fabian Schmitt, Jonas Troch und Daniel Troch verzichten. Außerdem ist der Einsatz von Sascha Köhler fraglich. Hofmann verbleiben somit lediglich sechs einsatzbereite Feldspieler.

Mit Köhler, dessen Mitwirken sich erst kurzfristig entscheidet, wären es wenigstens sieben. Da die dritte Mannschaft zeitgleich ihr letztes Saisonspiel austrägt, kann aus dem Bezirksliga-Team auch niemand aushelfen.

Eine Verlegung ist gescheitert - wie schon vor zwei Wochen gegen Körle/Guxhagen. Daher wird dem verbliebenen Häuflein Aufrechter nichts anderes übrig bleiben, als sich beim Ligaprimus so anständig wie möglich aus der Affäre zu ziehen.

HSG Werra WHO - MSG Hainzell/Großenlüder II (Sa., 17.30 Uhr, Großsporthalle Obersuhl). Die WHO möchte ihren Heimvorteil nutzen, um in der Rückrunde unbesiegt zu bleiben. „Unser Gegner wird alles geben, um wichtige Punkte gegen den Abstieg zu holen“, ahnt WHO-Trainer Jörg Fischer, den Verletzungsprobleme seiner Spieler plagen. Deshalb fordert er: „Wir müssen mannschaftlich geschlossen auftreten und dürfen uns nicht aus dem Rhythmus bringen lassen.“ Auf seine beiden Spielmacher Florian Strümpf und Robin Schneider muss Jörg Fischer verzichten. (zym)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.