Handball-Bezirksoberliga: WHO-Männer starten gegen den TSV Wollrode

Gleich ein dicker Brocken

Er will wieder mithelfen, dass die neue Saison für die WHO-Männer so erfolgreich wie die alte verläuft: Florian Strümpf. Foto: Walger

Obersuhl/Heringen. Die Handball-Saison 2015/16 beginnt am Wochenende. Die HSG Werra WHO schickt unter anderem zwei Bezirksoberligisten ins Rennen. Die Männer und Frauen werden in dieser Klasse um Punkte kämpfen.

Ladies first: Mit einem unveränderten Kader gehen die WHO-Damen als Aufsteiger nach ihrer direkten Rückkehr an die anstehenden Aufgaben heran. Sie starten am Sonntag um 18 Uhr in Heringen gegen einen alten Bekannten, den TV Neuhof.

Die Vorbereitung verlief nach Aussage ihres Trainers Sebastian Jaschinski gut. „Wir hatten eine hohe Trainingsbeteiligung und konnten im athletischen und konditionellen Bereich wie geplant trainieren. Da leider zwei Testspiele ausgefallen sind, muss im taktischen Bereich noch etwas nachgelegt werden“, sagt er.

Auf Messers Schneide

Sein Ziel ist der Klassenerhalt. Zum Auftakt gegen Neuhof erwartet der WHO-Coach „ein Spiel auf Messers Schneide, welches wir hoffentlich für uns entscheiden können“. Der Kontrahent zeichne sich durch mentale Stärke und mannschaftliche Geschlossenheit aus.

Die Männer der HSG Werra WHO blicken auf eine erfolgreiche Runde 2014/15 zurück. Lange Zeit durften Trainer Jörg Fischer und seine Jungs sogar vom Aufstieg in die Landesliga träumen. Am Ende stand der dritte Platz zu Buche.

Da von der Stammsieben nur André Witzel ersetzt werden muss, der wegen seines Studiums eine Pause einlegt, könnte Jörg Fischer eigentlich vollmundig ein ehrgeiziges Saisonziel ausgeben. Doch er hält sich in dieser Hinsicht zurück und wartet die weitere Entwicklung zunächst einmal in Ruhe ab.

Mit der Vorbereitung ist er unter dem Strich zufrieden: „Die Jungs haben fleißig und intensiv im Rahmen ihrer Möglichkeiten trainiert. Ich hätte zwar gerne mehr Testspiele bestritten, aber trotzdem bin ich mit dem Leistungsstand einverstanden.“ Die Neuzugänge Lars Keller und Simon Oetzel seien schon ein fester Bestandteil der Mannschaft geworden.

Das ist auch gut so, denn im TSV Wollrode kommt am Sonntag um 16 Uhr gleich ein Aufstiegskandidat in die Heringer Großsporthalle.

„Die Wollröder haben sich punktuell verstärkt. Sie haben einen starken Rückraum, sind eingespielt und stehen robust in der Abwehr“, sagt Jörg Fischer. Er überlässt seinen Gästen auch gerne die Rolle des Favoriten, stellt aber im gleichen Atemzug klar: „Wir wollen vor eigenem Publikum die Punkte holen.“ (pf/red)

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