Ein hartes Stück Arbeit für die HSG Werra WHO

Warf die WHO zum Sieg: Sebastian Schramm, der hier Sascha Köhler das Nachsehen gibt, war gegen Rotenburg II mit zehn Treffern der beste Schütze seiner Mannschaft. Foto:  Eyert

Heringen. Das nackte Ergebnis von 32:26 täuscht. Die Gastgeber hatten viel Mühe mit der TG Rotenburg II.

Erst in der Schlussphase packte die HSG WHO 09 Werra im Derby der Handball-Bezirksoberliga der Männer den 32:26 (13:13)-Heimerfolg gegen die TG Rotenburg II in trockene Tücher.

Die Anfangsphase gehörte den Werratalern. Angeführt von Sebastian Schramm, der mit zehn Toren überragte, spielte sich die WHO über 4:1 und 8:4 (10.) einen Vorsprung heraus, den Andrè Witzel und der robuste Sebastian Wolf mit ihren Toren bis zum 11:9 verteidigten.

TGR begehrt auf 

Doch schon in dieser Zeit begehrte die TGR-Reserve erstmals auf. Weniger aus dem Rückraum heraus, dafür durch Fabian Schmitt vom Kreis und Stefan Ebenhoch über Rechtsaußen. Sie knabberte weiter vom WHO-Vorsprung ab. Die Kali-Städter hatten urplötzlich ihre Sicherheit und damit mehrfach den Ball verloren. Minutenlang erzielten sie keinen Treffer. Und das, obwohl die TGR durch Zeitstrafen gegen Jonas Troch in der Abwehr geschwächt war.

Aber die sonstigen Torgaranten der WHO, Robin Schneider, Florian Strümpf und Benni Krause, erzielten aus der Distanz keine Treffer. Erst als die TGR durch Stefan Sangmeister beim 11:12 (29.) erstmals inFührung ging, zeigte die WHO wieder eine Reaktion. Erneut war es Schramm, der zweimal traf, ehe Martin Harbusch mit dem Abpfiff von Halbzeit eins per Strafwurf zum 13:13 egalisierte.

Mit Alexander Nitsche und Marco Bommer brachte WHO-Coach Jörg Fischer zwei neue Kräfte auf den Außenpositionen. Mit neun Toren sollte das Duo wesentlich zum Erfolg beitragen.

Doch bis dahin war es noch ein weiter und harter Weg für die WHO. Führte man erst durch Nitsche wieder selbst, brachte Harbusch durch zwei Tore die TG wieder beim 16:17 (36.) nach vorn, ehe Ebenhoch mit dem 18:19 die letzte Rotenburger Führung gelang.

Kurz darauf vergab Sangmeister beim Tempogegenstoß die Chance auf einen klareren Vorsprung. Danach wendete sich das Blatt zu Gunsten der WHO. Sebastian Schramm, Marcel Fischer und Bommer legten auf 21:19 vor, was durch Wolfs 25:22 (48.) gefestigt wurde.

Doppelte Unterzahl 

Als dann die unsicheren Schiedsrichter der TGR eine doppelte Unterzahl aufbrummten - Daniel Troch und Sascha Köhler traf es - setzten sich die Gastgeber entscheidend auf 29:23 (55.) ab.

Jonas Ißleib hielt das WHO-Tor jetzt dicht, die Gegenwehr der Gäste erlahmte. Während die Gastgeber einen letztlich verdienten Sieg jubelten, trauerten die Rotenburger zu Recht einer vergebenen Chance nach.

Von Michael Rimkus

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